Der neuste Trend - Immobilien für Kapitalanleger

Wohin mit dem Geld? Diese Frage stellen sich viele Menschen, die in der heutigen Zeit etwas auf der hohen Kante liegen haben. Festgeld, Sparbuch: All das wirft wenig Zinsen ab. Aktien und andere Geldanlagen sind nicht unbedingt als stabil und sicher zu empfinden; zudem ist man als Laie auf teure Berater angewiesen oder sich selbst überlassen. Dazu gibt es keine Gewähr, dass sich das angelegte Geld wirklich vermehrt. Eine Zeitlang aus der Mode gekommen, heute aber durchaus wieder voll im Trend liegen Immobilien als Kapitalanlage. Hier ergeben sich einige Vorteile, die nicht von der Hand zu weisen sind.

Eine Immobilie als Geldanlage ist eine über Generationen stabile Anlage, ein sicherer Besitz. Das von den Eltern geerbte Haus schafft bei einer jungen Familie finanzielle Sicherheit, ganz gleich, ob die Immobilie selbst bezogen oder vermietet wird. Daraus ergibt sich also für jeden Immobilienbesitzer eine Kapitalanlage mit hoher Rendite. Diese Rendite kann auch einfach nur aus eingesparter Miete zustande kommen – über Jahrzehnte sind das viele Zehntausend Euro, die anderweitig Verwendung finden können. Längst bekannt ist das Argument der Altersvorsorge – ein weiterer Grund, sich auf dem Immobilienmarkt umzusehen, selbst zu bauen oder zu kaufen. Im Alter nicht mit hoher Miete belastet zu sein, hat seine Vorteile – vor allem bei der aktuellen Situation in Sachen Rente. Kaum eine andere Geldanlagemöglichkeit ist so wenig von der Inflation betroffen, wie Immobilienbesitz – auch das ein schlagendes Argument für den Besitz eigener Immobilien. Weiterhin kann eine zusätzlich zur selbst genutzten Immobilie ein Zusatzeinkommen – in größerem Rahmen sogar den Lebensunterhalt – sichern. Überall steigen die Mieten; wer jetzt in Immobilien investiert, wird sicher keinen Schaden daraus nehmen. Gerade jetzt im Moment ist das Thema Baugeld noch sehr interessant: Günstig zu Eigentum zu kommen, ist vielleicht aber schon in wenigen Jahren nicht mehr so einfach, wie heute noch. Kaum noch zu erwähnen ist die Tatsache, dass Immobilienbesitz auch mit Steuervorteilen verbunden ist. Betriebsausgaben und Werbekosten sind nur zwei Aspekte, die hier zu nennen sind.

Immobilienbesitz: Finanzieren ist möglich

Immobilien können auch finanziert werden. Sicher mag es auf den ersten Blick waghalsig erscheinen, wenn sich jemand für den Kauf oder den Bau einer Immobilie hoch verschuldet. Oft beginnt der Einstig in die Welt der  Immobilienbesitzer schon recht zeitig nach Beendigung der Schule. Junge Menschen, die eine Ausbildung beginnen, tun gut daran, auch recht kleine Beträge anzusparen. Das Zauberwort heißt Bausparvertrag – immer noch. Fördermittel vom Staat, die Sparraten, die mit steigendem Einkommen ansteigen: All das und die Zinsen ergeben eine Summe X, mit der schon etwas anzufangen ist. Im Rahmen der Immobilien Finanzierung kann dieses Guthaben auch in ein Bauspardarlehen umgewandelt werden.

Die Finanzierung setzt aber natürlich stets eine Sicherheit voraus, die nicht alleine durch das Bausparguthaben abgedeckt sein dürfte. Gerade, wenn der Immobilienhandel als Kapitalanlage gesehen wird und es sich nicht um ein Haus zur eigenen Nutzung handelt, sind daher Sicherheiten und Finanzierungsvergleiche sehr wichtig. Als Investitionsmöglichkeiten bieten sich hier – nur als Beispiele – Studentenwohnungen oder Ferienobjekte an, natürlich aber auch Einkäufe in Anlagen zum betreuten Wohnen, in Mietobjekte oder einfach einige Häuser, die nach und nach zur Weitervermietung angeschafft werden. Auch in gewerbliche Immobilien kann – als reiner Eigentümer ohne zwingende eigene Geschäftstätigkeit – Geld gesteckt werden. Einnahmen erfolgen hier aus Pachten, die die Nutzer bezahlen.

Beratung und Geschick bei der Geldanlage in Immobilien

Gerade in Westdeutschland bemerkt man einen Aufwind in der Immobilienbranche, wie www.focus.de berichtet. Das bedeutet nun nicht, dass jeder, der etwas Geld übrig hat, verzweifelt nach einer schnellen Investitionsmöglichkeit suchen sollte. Es ist auch in der jetzigen Situation nicht zu umgehen, sich eingehend beraten zu lassen oder selbst nach Konditionen, Rendite oder anderen Kriterien, die für die Investition sprechen, zu forschen. Vor allem gegen Ende des 20. Jahrhunderts – vor etwa 15 Jahren – war eine Flaute auf dem Immobilienmarkt nicht zu übersehen. Nun aber ist wieder positive Stimmung festzustellen. Ein Indiz für die Belebung auf dem Immobilienmarkt ist die im Vergleich zu den Kaufpreisen deutlicher gestiegene Miete: Wer kauft, verdient durch die wachsende Miete mehr, als noch vor dieser Zeit. Allerdings ist eine Beratung nicht unangebracht, denn nur auf ein Bauchgefühl zu hören und vielleicht aus Unwissenheit in ein renditearmes oder gar völlig unrentables Objekt zu investieren, lässt das Kapital schwinden – aus dem Besitz einer nicht vermietbaren Immobilie wieder ohne Verluste herauszukommen, ist sehr schwer, wenn nicht unmöglich. Wer dann noch finanziert hat und die Mieteinnahmen eigentlich zur Refinanzierung verwenden wollte, ist nahe am Abgrund der Schuldenfalle. Ein Teufelskreis: Die Schulden für die Baufinanzierung sind zu tilgen, aber Einnahmen bleiben aus. Wer nun weder verkaufen noch vermieten kann, muss aus anderen Quellen Geld in das Objekt stecken – oder die Zwangsversteigerung ist das Damoklesschwert. Deshalb sollte schon vor der Planung der Baufinanzierung nach günstigen Angeboten gesucht werden, was durch Vergleiche auf Internetportalen (siehe www.tarifeguide.com) aber heute einfach und komfortabel möglich ist. Sich mehrere Finanzierungsvarianten aufzeigen zu lassen, mit Bedacht die richtigen Objekte aussuchen und sich seiner Ziele – hohe Rendite, eine sichere Altersvorsorge oder anderes – bewusst sein, ist der beste Weg, um dann nach seinen Möglichkeiten Immobilienbesitz als Kapitalanlage zu verwirklichen.