Finanzierung eines Firmengebäudes

Firmen müssen ihr Gelände immer wieder einmal erweitern. Auch hier muss man über die Finanzierung nachdenken. Firmen können gewisse Kosten geltend machen und diese auch absetzen, dennoch müssen sie zuerst in Vorkasse gehen und alles bezahlen. Erst dann können sie die Kosten beim Finanzamt und anderen Ämtern einfordern. Baut ein Firmeninhaber mit Vorsteuerabzug ein Gebäude und wird dieses auch zu 100% für das Unternehmen verwendet, so kann dieser die Vorsteuer beim Finanzamt wieder einfordern. Er zahlt nur den Nettopreis für sein Haus. Natrülich muss er aber im Gegenzug dazu auch die Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen.

Nicht alle Unternehmer sind jedoch berechtigt, die Vorsteuer abzuziehen. Darf man das nicht, so kann man weitere Kosten bei den Ämtern geltend machen. Jeder Unternehmer ist dazu berechtigt, ein Firmengebäude abzuschreiben. Auch dies kann mit in die Finanzierung einfließen. Der Gewinn wird gemindert und das sollte man berücksichtigen, da somit auch die Steuern auf den Gewinn geringer ausfallen. Die Finanzierung hat dadurch etwas mehr Spielraum und kann vielleicht auch günstiger ausfallen, weil man gewisse Raten höher ansetzen kann. Zinsen und Raten können bei einem Unternehmer ebenfalls angerechnet werden.

So sieht die Finanzierung ganz anders aus, als bei einer Privatperson. Diese müssen alle Kosten selber tragen und können die Vorsteuer nicht wieder vom Finanzamt einfordern. Dennoch haben auch sie die Möglichkeit das Haus abzuschreiben. Es fällt aber bei der Finanzierung nicht so sehr ins Gewicht, wie bei einem Unternehmer. Die Finanzierung an sich ist sehr unterschiedlich und man kann sie eigentlich kaum vergleichen. Auch sind die Sicherheiten für die Finanzierung ganz anders, da ein Unternehmer meist mit seinem Geschäft haftet.