Aus alt mach neu - Die alte Wohnung renovieren

Ist ein Auto vom dauerhaften Gebrauch sehr angeschlagen, kann es zwar optisch wieder auf Vordermann gebracht werden; es bleibt jedoch ein altes Auto mit einem beanspruchten Motor und einigen Macken. In der Wohnung beziehungsweise bei einem Haus ist es nicht viel anders. Hier können alle Oberflächen innen wie außen neu gestaltet und renoviert werden, dennoch bleibt ein Altbau ein Altbau, in dem es auch einige Abstriche zu machen gilt. Ein altes Auto – zum Beispiel einen liebevoll gepflegten Oldtimer – fährt man aber mit der gleichen Leidenschaft, wie man in einer sanierten, herrlich geräumigen Altbauwohnung mit hohen Decken und vielen charmanten Eigenheiten lebt. Als Eigentümer einer solchen Wohnung oder eines solchen Hauses hat man die Verpflichtung, die Bausubstanz in Ordnung zu halten. Vor allem im Innenbereich gibt es hier einige sehr wichtige, teils immer wieder kehrende Aufgaben zu erledigen. Die Zeitspanne zwischen den einzelnen Sanierungsmaßnahmen unterscheidet sich natürlich – neue Fenster oder Türen brauchen die Immobilienbesitzer deutlich seltener, als die Wände in der Wohnung einen neuen Anstrich brauchen oder man das Parkett schleifen muss.

Sanierung und Renovierung in Eigenleistung oder durch Handwerker

Jeder weiß, dass ein deutlicher Unterschied in den Kosten für Sanierung und Renovierung liegt, abhängig davon, ob jemand viele Dinge selbst erledigen kann oder ob für die meisten Handgriffe ein Handwerker ins Haus kommen muss. Die wesentliche Different liegt in den Lohnkosten, das liegt auf der Hand. Während man sich selbst bei Eigenleistung an seiner Altbauwohnung keinerlei Lohn bezahlen muss, langen die Handwerkerteams, meistens aus Meister oder Geselle und Lehrling bestehend, tief in die Tasche der Auftraggeber. Klar, es gibt Börsen, auf denen man eventuell günstige Handwerker bekommen kann. Letztendlich ist aber jeder Cent, den man in Fremdarbeit investieren muss, ein Minus auf dem eigenen Konto.

Leider sind nicht alle Menschen handwerklich so begabt, dass sie sich als Heimwerker bezeichnen dürfen. Es gibt jene, die absolut kein Geschick für das Handwerk haben und nicht einmal einen Nagel gerade in die Wand schlagen können. Dann sind jene Heimwerker zu verzeichnen, die Dank Seiten, wie www.tippsundtricks24.de oder Fachbüchern beziehungsweise Heimwerkerzeitschriften zu einem ansehnlichen Ergebnis kommen. Sie sind grundsätzlich begabt, brauchen aber Anleitung und Rat von kompetenten Fachleuten, sei es nun aus der Familie oder von Fremden, die, wie obiges Beispiel zeigt, ihr Wissen kostenlos im Netz zur Verfügung stellen. Die Oberliga der Heimwerker besitzt für die meisten Arbeiten im eigenen Haus sozusagen von Geburt an das richtige Händchen. Mit Know How und Engagement müssen diese fähigen Menschen zum Beispiel nur beim Austausch der Heizungsanlage oder komplizierten elektrischen Sanierungsmaßnahmen einen Fachmann hinzuziehen. Selbst hier übernehmen sie beispielsweise das Hauen von Schlitzen oder das Verlegen von Rohren, das Verputzen der Wände und andere Zuarbeiten. Diejenigen, die den krummen Nagel in die Wand schlagen oder bestenfalls Aufräumarbeiten nach dem Einsatz von Profis übernehmen können, sind nicht ohne Neid auf diese Talente – sie müssen die Arbeit bezahlen, die die anderen nur gegen den Materialpreis und einigen Schweiß bekommen.

Beim Sanieren und Renovieren Fördermittel nutzen

Wer sich bei der Sanierung seines Hauses oder seiner Wohnung einige Gedanken über Energiesparen macht, kann unter Umständen von Fördermaßnahmen profitieren – und seien es nur sehr günstige Kredite, die im Vergleich zu den normalen Darlehen deutlich bessere Konditionen, zum Beispiel bei den Zinsen aufzeigen. Wie die Süddeutsche Zeitung auf ihrem Portal www.sueddeutsche.de berichtet, unterstützt der Staat manche, auch privat geartete Sanierungsmaßnahme. Zwar wurden einige Mittel in den letzten Jahren gekürzt oder sogar gestrichen, doch es lohnt sich in jedem Fall, bei gewissen Baumaßnahmen am Haus einmal Informationen einzuholen. Ein Weg, der dabei nicht gespart werden sollte, ist die Kontaktaufnahme zur KfW, einer staatlichen Bank mit dem Schwerpunkt „Förderungen“. Beratung über die beinahe sechstausend Programme zu energiespar-bezogenen Sanierungsmaßnahmen gibt es auch auf einigen Seiten im Netz. Wer also in der nächsten Zeit Ausgaben einplant, um sein Haus neu abzudämmen, eine energiesparende Heizanlage, vielleicht sogar unter dem Motto „erneuerbare Energien“, einbauen lassen möchte, das Dach neu isolieren lassen möchte oder andere, dem Energiepass für das Haus positiv gereichende Baumaßnahmen plant, kommt als kluger Hausbesitzer nicht umhin, sich über Fördermittel zu informieren.