Mängel in der Wohnung dem Vermieter umgehend mitteilen

Übernimmt man eine Wohnung von seinem Vermieter, wird in der Regel ein Übergabeprotokoll angefertigt, dem beide Parteien durch Unterschrift zustimmen. Nach einigen Jahren kann es aber sein, dass Mängel an der Wohnung festzustellen sind, die nichts mit dem Wohnen der Menschen zu tun haben. Fenster werden undicht, ein Heizkörper leckt oder funktioniert nicht mehr richtig, eine der Rollläden klemmt. Eigentlich ist es unverständlich, warum sich manche Mieter so lange scheuen, den Vermieter von diesen oder anderen Mängeln in Kenntnis zu setzen. Die Renovierungen in dieser Sache sind nicht Angelegenheit des Mieters, außerdem muss er mit diesen Schäden nicht leben.

Am besten ist es, zunächst einmal das freundliche Gespräch, persönlich, am Telefon oder in Form eines Briefes zu suchen. Nicht alle Vermieter sind in greifbarer Nähe, sodass vielleicht eine schriftliche Meldung die beste Lösung ist. In der Regel dauert es dann nicht mehr lange, bis die Eigentümer den Schaden sichten und sich um die Behebung kümmern. Handwerker kommen ins Haus und bald schon ist in der Wohnung von zugigen Fenstern oder einem kaputten Heizkörper nichts mehr zu sehen. Je eher der Schaden gemeldet wird, umso günstiger ist die Reparatur, umso schneller wieder Ruhe in den gemieteten vier Wänden.

Leider gibt es auch unter Vermietern schwarze Schafe. Sie kümmern sich nicht um die Belange der Mieter, sehen nicht, dass es ihr Hab und Gut ist, welches Schäden aufweist und somit weniger Wert ist. Über Mietminderungen erkundigt man sich am besten beim Mieterschutzbund, der sicher Auskunft erteilt. Kommt es zum Streit, ist es gut, wenn man schriftliche Nachweise über die sofortige Schadensmeldung vorlegen kann.