Strom sparen im Haus

Als wir ein Jahr im neuen Haus wohnten, bekamen wir die erste Stromrechnung. Ich dachte mir schon, dass der Abschlag, den wir zahlten, nicht ausreichen würde. Dass es aber gleich eine solch horrende Summe war, die wir nachzahlen mussten, schockte uns sehr. Es war Zeit, einmal darüber nachzudenken, wie und wo wir Strom sparen konnten. Auf die Waschmaschine und auch auf den Trockner konnte ich nicht verzichten. Allerdings war es wohl wirklich die Überlegung wert, vielleicht ab und an ein Programm mit einer niedrigeren Temperatur und einen kürzeren Waschgang auszuprobieren. In Zukunft würden wir auch darauf achten, dass nicht im ganzen Haus die Lichter brannten, sondern nur in den Zimmern, in denen sich auch Personen aufhielten. Der Konsens unserer Diskussion war, dass wir uns nicht einschränken wollten, sondern nur das Überflüssige reduzieren würden.

Wo kann man im Haus sonst noch Strom sparen? Die Geschirrspülmaschine wegzulassen und dafür mit der Hand zu spülen kam nicht in Frage. In Zukunft wollte ich aber wenigstens die großen Töpfe mit der Hand spülen und so vielleicht zwei bis drei Spülgänge pro Woche einsparen. Auch die Stand-by Funktion unserer Elektrogeräte wollten wir nicht mehr so oft nutzen. Nach etwas Recherche im Internet war noch etwas Neues auf der Liste. Heißes Wasser aufzusetzen, statt kaltes spart eine enorme Summe im Jahr. Die Restwärme der Ofenplatte und des Backofens zu nutzen, war auch nicht so schwer. Es waren einige Änderungen im Haus erforderlich, und auch der Alltag würde einige Neuerungen bringen. Das Strom sparen half: Die nächste Rechnung brachte eine Gutschrift und deutlich niedrigere Abschlagszahlungen.