Obstfliegen können ein Problem im ganzen Haus werden

Diese kleinen Obstfliegen wären beinahe zu einem größeren Problem in unserem neuen Haus geworden. Dabei waren wir eigentlich schon auf Sauberkeit und Ordnung bedacht. Es begann alles mit einer Stiege Nektarinen, die ich im Angebot kaufte. Schon am nächsten Tag entdeckte ich einige Fliegen, die ich aber nur verscheuchte. Ich forderte die Kinder auf, das Obst zu essen, da es sonst schlecht würde. Ob ich Gehör fand oder nicht, hätte ich nicht sagen können, der Tag war wie immer mit allem möglichen ausgefüllt. Als ich am nächsten Tag vom Einkaufen nach Haus kam, war die Plage schon komplett. In der Obstschale waren zwei der Früchte faul und schimmlig geworden. Ein wahres schwarzes Heer tummelte sich um die Schale herum.

Grantig warf ich das Obst in die Biotonne. Damit hatte sich das Fliegenproblem ja wohl erledigt, dachte ich. Von wegen. Im ganzen Haus verteilten sich die Lästlinge. An meinen Blumen, an allem, was irgendwie essbar war, sammelten sich wahre Massen. Ich rückte ihnen mit einem Staubsauger zu Leibe. Den Beutel warf ich natürlich sofort aus dem Haus. Auch das half nichts; einige Stunden reichten schon, und alles saß wieder voll Fliegen.

Die Kinder mit Insektenspray voll zu sprühen, war nicht das, was ich wollte. Also schickte ich sie, es war zufällig ein Freitag, aus dem Haus. Sie sollten bei den Großeltern übernachten. Ich nebelte alles mit einem grässlich riechenden Mittel ein, nachdem ich alles Essbare weggepackt hatte. Am nächsten Tag öffnete ich erst einmal alle Fenster, saugte die Leichen weg. Danach war wieder Ruhe im Haus.