Motivation beim Schneeraeumen
Dass es einmal Winter werden würde, war uns während der ganzen Bauzeit unserer Traum-Immobilie deutlich bewusst. Schließlich sollte vor der kalten Jahreszeit alles fertig werden, was vom Wetter irgendwie beeinflusst werden könnte. Nun war er da, der erste Schnee. Die neue Schneeschaufel heraus zu holen und mit warmer Kleidung ausgestattet nach draußen zu gehen, war eine ganz neue Erfahrung für mich.
Mein Mann war schon früh zur Arbeit gefahren, wir wollten Abends etwas unternehmen. So war ich alleine mit dem Schnee. Das Problem, das mich erwartete, war, dass ja immer noch kein Pflaster vor der Garage und der Haustüre verlegt war. Dies wäre nicht mehr machbar gewesen, weil der Winter schon zu nahe war, als wir endlich dazu gekommen wären. Eine wellige, hässliche Fläche wollten wir nicht, also verschoben wir diese Aufgabe auf das nächste Jahr.
Wie toll man auf einem Kiesfeld Schneeräumen kann, weiß bestimmt jeder, der das schon einmal gemacht hat. Der Kies war nicht gefroren, also hatte ich mehr Steine auf der Schaufel, als Schnee. Entnervt gab ich nach einiger Zeit auf.
Dementsprechend motiviert bin ich nun. Jede Schneeflocke wird beäugt, in der Hoffnung, sie löst sich noch auf, bevor sie auf dem Boden landet. Es tröstet der Gedanke, dass dieses Problem wirklich nu in diesem Winter besteht. Manchmal helfe ich mir mit etwas Salz. Torsten muss selbst ran, wenn vor der Garage zu viel liegt. Ich rede mich das erste Mal darauf heraus, dass ich ja das schwache Geschlecht bin. Torsten grinst immer nur, wenn ich das sage. Die Kinder und vor allem der Hund sind begeistert, sobald es nur ansatzweise beginnt, zu schneien. Fazit: Hoffentlich wird es bald Frühling!