Halloween - Kürbisse erstrahlen im neuen Haus

Halloween war in der alten Wohnung eigentlich immer ohne Spuren in der Deko von Statten gegangen. Im neuen Haus sollte das anders werden. Dazu fuhren wir einige Zeit vor der heißen Geisterzeit zu einem Bauern, der Kürbisse in jeder Form verkaufte. In einer Obstschale wollte ich einige Zierkürbisse und Herbstlaub anrichten, und natürlich durfte ein Kürbis mit einem furchterregenden Gesicht vor der Haustüre nicht fehlen. Wir kauften ein, wie die Weltmeister; der Bauer hatte wirklich akzeptable Preise, und schließlich konnte man das Fleisch der großen Kürbisse auch gut weiter verwenden.

Zu Haus angekommen, konnte ich es kaum erwarten, die Zierkürbisse nett anzurichten. Die Kinder hatten schon einige Kastanien gesammelt, die ich auch wunderbar verwenden konnte. Zusammen mit einer herbstlichen Schleife gelang mit ein herbstlicher Hingucker für den Wohnzimmertisch. Auch mit einigen Servietten zauberte ich Herbst und Halloween zu gleichen Teilen in unser Haus. Dann aber stand die größere Aufgabe ins Haus. Der Kürbis war dick und groß, musste aufgeschnitten und ausgehöhlt werden. Es war ein Wahnsinn, wie viel Fleisch in einem solchen Kürbis enthalten ist. Ich hatte schon einige Gewürze und Einweckgläser, sowie ein Rezept über süß-saure Kürbisse zusammen getragen. Bis die Stücke im Glas, die Marinade angemacht und das Ganze eingeweckt war, verging ein halber Tag.

Das beste am Schluss: Der ausgehöhlte Kürbis wurde mit einer grimmigen Maske versehen. Hier musste mein Mann helfen, weil ich nicht genug Kraft hatte, die harte Schale mit dem Messer zu durchstechen. Die Kerze war das Letzte, das dem neuen Dekostück vor dem Haus noch fehlte. Wir haben aber trotz der ganzen Arbeit beschlossen, im nächsten Jahr wieder einen Kürbis für Halloween zu besorgen.