Gut, dass es bei uns keine Baumängel gab

Immer wieder sieht man es ja in den Medien, welche horrenden Folgen es hat, wenn die Immobilie, die man sich kauft oder bauen lässt, nicht fachgerecht errichtet wurde. Oftmals sind es schon die Architekten, die ihre Aufgabe nicht ernst nehmen oder aus Profitgier die Bauherren nicht darauf hinweisen, dass beispielsweise der Boden unter ihrer Immobilie nicht geeignet ist, um einfach ohne Vorbereitungen darauf ein Haus zu errichten. Pfusch und Schwindel mit den Materialien ist ein weiterer Grund, aus dem Immobilien, kurz nach ihrer Fertigstellung, schon fast nicht mehr bewohnbar sind.

Mich überläuft jedes Mal ein kalter Schauer, wenn ich die Bilder über diese Baumängel sehe. Schimmelige Räume, kaum wenige Monate fertig, verursacht von Rissen in den Wänden, in denen man ganze Tennisschläger verschwinden lassen könnte! Da bin ich jedes Mal froh, dass wir von diesem Unheil vollkommen verschont geblieben sind. Unsere Handwerker und alle, die uns durch die Bauzeit begleitet haben, waren kompetent und ehrlich. Sicher gab es auch bei uns Pannen, aber keine solchen, die sich auf die Immobilie an sich ausgewirkt hätten. Wir konnten unser Haus vom ersten Tag an in vollen Zügen genießen.

Mitleid habe ich immer mit den armen Familien, die teils mit ihren Kindern in den maroden Neubauten leben müssen, weil die Raten für die Bauruine eine weitere Zahlung von Miete unmöglich machen. Die Gegenpartei, die für die Baumängel verantwortlich ist, zieht sich aus der Affäre, streitet alles ab. Bis Gutachter die Fakten geklärt haben, ist der finanzielle Atem der armen betrogenen Menschen am Ende, sie stehen vor dem Ruin. Immer wieder hört und liest man auch, dass die Bauherren der Immobilie und ihre Familie krank wurden, weil der Ärger und die Bedingungen im eigentlich neuen Haus ihnen an die Substanz gingen. Ich kann wirklich immer wieder nur betonen, wie glücklich ich bin, dass wir mit solchen Problemen nichts zu tun bekamen. Da müsste man fast auf Holz klopfen.