Das Haus zum Haus

Nachdem unser Garten jetzt so weit fortgeschritten war, wollten wir auch den Rasenmäher, das Fischfutter und alles andere nicht mehr in der Garage oder im Haus haben. Es sollte endlich ein Gartenschuppen angeschafft werden. Diesen konnten wir entweder im Gartencenter oder im Baumarkt abholen, oder als Bausatz im Internet bestellen. Wir entschieden uns für die Variante des Abholens. Aber wie groß sollte der Schuppen sein?

Welches Design, welche Maße, Fenster ja oder nein? Ich war gegen die Modelle aus Metall, die gar nicht so teuer waren, und sogar eine Durchrost Garantie von 15 Jahren im Kaufpreis enthielten. Mir gefiel das nicht. Das hatte etwas von diesen Wellblech Garagen, die beim ersten Sturm zusammenbrachen oder wegsegelten. Ich weiß, da übertreibe ich, aber diese Blechdinger sind einfach nicht mein Geschmack. Aus Holz sollte der Schuppen sein. Auch wenn das sicher etwas teurer war.

Tatsächlich bekamen wir einen Schuppen. Sogar zum Schnäppchenpreis, denn wir mussten ihn selbst abbauen, abholen und wieder aufbauen. Es war das letzte Stück einer Serie, die auslief. Immerhin sparte uns das 50 Prozent vom Kaufpreis, der ursprünglich veranschlagt war. Hier war Rüdiger einmal mehr derjenige, den wir zum Kaffeetrinken einladen mussten. Natürlich mit dem Hintergedanken, dass er beim Aufstellen helfen musste.

Es dauerte gar nicht so lange, wie ich mir das vorgestellt hatte, denn dadurch, dass der Schuppen schon einmal vormontiert war, bestand er aus weit weniger Einzelteilen, als ein neuer. Sogar ein kleines Fensterchen hat unser neuer Schuppen. Eine Halterung mit einem Blumenkasten und ein paar Geranien war auch noch schnell angebracht.

Natürlich wurde der Schuppen auch sofort eingeräumt. Heißt: Es ist mehr Platz in der Garage, kein Schmutz mehr im Keller und der Zufriedenheitsgrad nähert sich der 100 Prozentmarke.