Das Haus im weihnachtlichen Glanz

Weihnachten ist eine Zeit, in der nicht nur die Herzen anders schlagen, sondern auch das Haus ganz anders aussieht. Schon allein die Freude auf den Feierabend, umringt von den Lieben, ist ganz anders, als im Sommer, wenn es hie und da noch im Garten etwas zu tun gibt. Im Winter und gerade in der Weihnachtszeit gibt es viel mehr Kuschelstunden, Spieleabende und TV Runden, als während der warmen Monate. Natürlich muss auch das Haus entsprechend geschmückt werden.

Alles beginnt mit Kerzen. Gebranntes Kind scheut Feuer, also passen wir alle ganz besonders auf, dass hier nichts passieren kann. Schon im Oktober kommen die ersten Kerzen auf den Tisch, das steigert sich dann, bis hin zum Adventskranz. Nach Weihnachten lässt es wieder nach, bis es im Frühling mit dem Kerzenschein wieder einige Monate nahezu ganz vorbei ist. Langsam gesellen sich dann einige winterliche und dann weihnachtliche Dekorationen zu den Kerzen. Dort ein Schneemann, dort ein Nikolaus, diese aber natürlich erst kurz vor dem ersten Advent.

Den Adventskranz bindet meine Schwiegermutter selbst, geschmückt wird er von den Kindern und mir. Vier dicke Kerzen sind jedes Jahr der Mittelpunkt vom Haus, nicht wegen ihrer Eigenschaft als flammende Stimmungsmacher, sondern weil der Teller mit den Plätzchen gleich daneben steht. Nach dem ersten Advent erstrahlt das Haus im Glanz der Lichterketten, zu denen jedes Jahr eine neue dazu kommt. Der krönende Höhepunkt ist natürlich der Weihnachtsbaum, der allerdings nicht mit echten Kerzen bestückt wird. Dieses Gefühl, stolz sein eigenes Haus, sein Heim und seine Burg genießen zu können, ist besonders zu Weihnachten sehr stark.