Archive for the 'Immobilien Finanzierung' Category

Wo darf man Immobilien kostenlos inserieren?

Montag, November 16th, 2009

Gibt es irgendwo die Möglichkeit, Immobilien kostenlos inserieren zu können? Sicher. Das Internet ist hierfür eine ganz wichtige Plattform, wo man Immobilien kostenlos inserieren kann. Zahlreiche Immobilienforen ermöglichen es Benutzern, sich anzumelden und dort Immobilien zu kaufen oder auch anzubieten.

Oft findet man auf diesen Seiten sogar Immobilien im Ausland oder sogar Ferienimmobilien, wie Ferienhäuser oder Ferienwohnungen in zahlreichen Urlaubsregionen. Wer hier aktiv eine Immobilie suchen möchte, egal ob ein Haus, ein Grundstück oder nur eine Garage, der kann hier auch das Gesuch für Immobilien kostenlos inserieren. Nun stellt sich allerdings die Frage, wie sich so ein Forum denn trägt, und ob denn wirklich keiner am Kauf von den Gebäuden oder Grundstücken verdient. Nun, als erstes verdient wirklich nur derjenige, der die Immobilien kostenlos inserieren kann. Ihm allein gebührt der komplette Kaufpreis, er muss auch nach einem erfolgreichen Abschluss nichts an den Seitenbetreiber abtreten.

Diese Foren machen sich meistens durch Werbung bezahlt, die auf den Seiten zu finden sind, oder haben ganz private Sponsoren. Weder derjenige, der das Forum betreibt, noch derjenige, der die Kosten dafür übernimmt, wird je einen Cent von den ausgehandelten Kauf- und Verkaufspreisen bekommen. Sogar die Anmeldung in einem dieser Foren ist absolut kostenlos und unverbindlich. Man kann dort also völlig unverbindlich Immobilien kostenlos inserieren oder auch passende Häuser, Wohnungen oder auch Grundstücke finden und kaufen. Aber natürlich ist auch der einfache Austausch mit anderen Immobilienbesitzern über die immer wieder kehrenden Probleme in den verschiedenen Foren möglich. Eine komfortablere Lösung gibt es nicht, und eine billigere wohl auch nicht.

Geld sparen durch Eigenleistung beim Hausbau

Dienstag, November 3rd, 2009

Neue Nachbarn hatten sich fast unmittelbar neben unserem Haus angekündigt. Noch war der erste Spatenstich nicht vollbracht, da führten wir mit diesen Menschen schon Gespräche über den Hausbau. Als Eigentümer einer Immobilie ist es wohl Schicksal, immer wieder über die Bauphase zu reden, zu diskutieren, zu überlegen, was man hätte besser machen, wo man hätte sparen können. Wir hatten, dank Vater, Schwiegervater und meinem Mann, einige Dinge in Eigenleistung erbracht, was auf der einen Seite der angeschlagenen Situation durch die Immobilien Finanzierung zu Gute kam, auf der anderen Seite aber auch Stress und Probleme machte. Eigenleistung sollte man wirklich nur dann erbringen, wenn man auch etwas von der Thematik Hausbau versteht; es sei denn, man stellt sich als Hilfsarbeiter für die kompetenten Facharbeiter zur Verfügung, um am Stundenlohn für dieselben zu sparen.

Noch heute denke ich daran, was für ein Stress es war, nach der eigentlichen Arbeit noch auf die Baustelle vom neuen Haus zu fahren. Die Eigenleistung wurde manchmal eigentlich zur Selbstüberschätzung, denn viele Sachen gingen dann doch nicht so leicht von der Hand, wie sich die Männer das vorgestellt hatten. Die Schlitze, die die Elektriker in die Mauern geschlagen und gefräst hatten, um die Kabel zu verlegen, sollten zugemauert beziehungsweise verputzt werden. Das klingt leicht, doch schon beim Anrühren von Putz und Zuschneiden der Steine ergeben sich, wie wir bitter erfahren mussten, die ersten Probleme für die Laien. Diesen Standpunkt haben mein Mann und ich auch im Gespräch mit den neuen Nachbarn vertreten, die sich nicht sicher waren, ob sie wirklich geeignet sind, um als fachfremde Menschen wirklich eine adäquate und lohnende Eigenleistung erbringen zu können.

Hausbesitzer: Die Ausgaben nehmen kein Ende

Samstag, Oktober 10th, 2009

Als Hausbesitzer hat man es sicher nicht leicht. Schon die Immobilien Finanzierung ist ein Thema, bei dem man gut überlegen sollte, auf was man sich nun einlässt, oder nicht. Aber auch, wenn das Eigenheim dann endlich steht, nehmen die Ausgaben einfach kein Ende. Als wir eingezogen waren, wollte die Gemeinde von uns Geld für die Sanierung der Wasserleitungen, die unser Wohngebiet, das noch nicht einmal fertig bebaut war, versorgten. Da waren gleich wieder einige tausend Euro fällig, die wir aber, Gott sei Dank, durch Einsparungen beim Bau noch von der Kreditsumme übrig hatten. Wäre dies nicht der Fall gewesen, wäre gleich ein zusätzlicher, neuer Kredit fällig gewesen, was eine weitere Einschränkung und eine zusätzliche Belastung bedeutet hätte.

Wir mussten von der kleinsten auf die nächstgrößere Mülltonne umstellen, weil wir einfach nicht auskamen, mit dem, was in unserem Haushalt Müll anfiel, im Vergleich zur winzig anmutenden Mülltonne. Auch hier war schnell wieder das monatliche Budget um einige Euro geschmälert. Strom und Wasser mussten wir erst einmal abwarten, aber dass die Pauschale der Abschlagszahlungen nicht ausreichen würde, das war eigentlich schon abzusehen. Dazu kamen Abwassergebühren: Eine Tatsache, an die wir vorher auch nicht gedacht hatten. Natürlich wollten auch die Versicherungen von Jahr zu Jahr mehr Geld, was einfach die Teuerungsrate bedeutete. Dennoch hieß es immer wieder, die Ausgaben zu überprüfen. Schließlich kamen ja auch noch so Nebensächlichkeiten, wie Ausbesserungen von kleineren Baumängeln, wie zum Beispiel dem schiefen, selbst gemachten balkongeländer, und die ersten Renovierungen auf die Liste der Ausgaben. Bisher haben wir es immer geschafft, dass das Geld, das weggespart wurde, für die zum Teil überraschenden Ausgaben reichte. Einmal abwarten, was noch alles auf uns zukommt, bis die eigentliche Immobilien Finanzierung abgeschlossen ist.

Sparen trotz Kredit für das Haus

Freitag, Oktober 2nd, 2009

Schon in der Bauphase für das neue Haus war uns klar, dass wir unsere Finanzen für einige Jahre sehr genau beobachten würden müssen. Trotz der Finanzierung des Eigenheimes, die jeden Monat einen gewissen Betrag verschlang, würden wir sparen müssen, um uns einiges leisten zu können. Schließlich hat man Kinder, ein Auto, elektrische Geräte, die kaputt gehen können und vieles andere, das immer wieder die finanzielle Planung kaputt macht. Wenn ich alleine daran denke, was der Schulanfang in jedem Jahr kostet! Da könnte einem schon schlecht werden.

Ein Haushaltsplan musste her. Also setzten mein Mann und ich uns an einem etwas ruhigeren, regnerischen Tag zusammen und planten unser Budget, das wir nach dem Einzug in das neue Haus zur Verfügung haben würden. Vom Nettoeinkommen zogen wir gleich die Raten und Zusatzkosten ab. Strom und Wasser mussten wir schätzen, da hielten wir uns an die Erfahrungswerte, die wir bei den Eltern erfragten. Den übrig bleibenden Betrag teilten wir einfach durch 31, dann wussten wir, was wir jeden Tag zur Verfügung hatten. Das Geld, das an den einzelnen Tagen über bleiben würde, sollte in eine Spardose, damit sich etwas zusätzliches Sparvermögen ansammeln konnte. Ich wusste, dass das am Anfang nicht viel werden würde. Das System hat sich aber bewährt. Auch wenn in manchen Monaten gerade mal ein Betrag unter 100 Euro bleibt, ist das doch ein gewisser Anteil vom Ferienhaus, das wir im Urlaub mieten wollten, war einmal eine Sondertankung für das Auto oder der Eintritt in eine Freizeiteinrichtung samt Spritkosten. Es ist schwer, bei einem Kredit mit einer gewissen monatlichen Belastung noch sparen zu können. Aber es lohnt sich.

Hauskredit und neue Schulden

Samstag, September 12th, 2009

Der Kredit für unser Haus würde uns, wenn wir nicht im Lotto gewinnen würden, noch einige Jahr in Atem halten. Nun hatte ich mit unserer Familienkutsche einen Unfall, natürlich aus eigener Unachtsamkeit. Ich war in den Graben gerutscht, auf die Seite gekippt. Dadurch war der Rahmen verzogen, das Auto war somit ein wirtschaftlicher Totalschaden. Ein neues Auto musste her. Nach einigem Hin und Her entschlossen wir uns, zunächst einmal mit der Bank zu reden, ob wir nicht den Kredit für ein völlig neues Fahrzeug bekommen könnten. Damit wäre dann wenigstens einmal für 10 Jahre weitestgehend Ruhe.

Der Gedanke an neue Schulden lag mir etwas auf dem Magen. Trotzdem begleitete ich meinen Mann zum Termin bei der Bank. Unsere Unterlagen, wie Gehaltszettel und so weiter nahmen wir mit. Eigentlich war uns vorher schon klar, dass wir den Brief vom neuen Auto wohl auf der Bank hinterlegen mussten, denn sehr viele andere Möglichkeiten würde es nicht geben. Meine Eltern oder Schwiegereltern in eine Bürgschaft zu drängen, das wollten wir nicht, da waren wir uns einig. Der Kredit für das Haus forderte eine Rate, die wir auch an Miete hätten bezahlen müssen. Das Geld fehlte also nicht wirklich. Mein Zusatzjob war sicher, weitere Kinder hatten wir nicht geplant. Also konnten wir nach dem zweiten Termin auf der Bank mit dem Kreditvertrag in der Tasche nach Hause gehen.

Ein neuer Kombi steht nun vor der Tür, unser ganzer Stolz. Wir gehören eben jetzt auch zu den Menschen, die sich ihren Wohlstand auf Pump leisten. Aber solange nichts Gravierendes geschieht, sind wir finanziell immer noch in trockenen Tüchern.

Bis das Geld für das Haus beisammen war

Mittwoch, Juli 15th, 2009

Die alte Wohnung sollte noch eine Zeit lang unser Reich bleiben. So schnell, wie wir dachten, würde unser neues Traumhaus wohl nicht fertig werden. Mitten in den endgültigen Klärungen der Finanzierung ging auch noch das Auto kaputt - Motorschaden. Gut, dass wir das Geld, das uns die Eltern schenken wollten, als Reserve geplant hatten. Mehrere Tausend Euro gingen nun für einen Gebrauchtwagen drauf.

Ein älteres Mittelklassemodell musste im Moment reichen, weil wir uns nicht zu weit aus dem Fenster lehnen wollten. Besonders unser Sohn Sven war nicht so sehr von dem Wagen angetan. Es passte überhaupt nicht zum neuen Haus, war uncool.

Nun gut, der langen Rede kurzer Sinn: Allein vier Wochen vergingen, bis alle Finanzierungen, Pläne und Genehmigungen unter Dach und Fach waren. Meine Schwiegereltern dämpften unsere Ungeduld. Bei ihnen hätte das alles viel länger gedauert. Sie hatten sogar noch über den Winter warten müssen, bis sie endlich den ersten Spatenstich setzen konnten. Wir blickten sie entsetzt an. Gut, dass bei uns alles rechtzeitig losgehen konnte. Bis zum Winter wollten wir eingezogen sein.

In manchen Stunden des Grübelns waren wir uns nicht sicher, ob wir das auch schaffen würden. Die alte Wohnung zu kündigen, trauten wir uns nicht. Allerdings hatte der Vermieter angekündigt, dass wir einfach ausziehen könnten, wenn wir so weit sind. Er wollte umbauen und war deshalb sehr entgegenkommend. Wenigstens etwas!

Vorfreude auf die neue Immobilie

Mittwoch, Juli 15th, 2009

Als wir uns endlich durchgerungen hatten, in die Finanzierung einzuwilligen, und den Hausbau in Angriff zu nehmen, teilten wir diese Entscheidung nun auch der Familie mit. Was wäre dazu besser geeignet gewesen, als der Sonntag Nachmittag, als Schwiegereltern, Eltern und Geschwister zu Besuch waren? Sie konnten die Neuigkeit kaum fassen. Endlich sollten wir aus der alten, zu kleinen Wohnung ausziehen dürfen und auch wirklich in einem tollen Haus wohnen können? Ganz ohne Ruhezeiten im Treppenhaus, Putzordnung und all die anderen netten Begleiterscheinungen des Mietverhältnisses?

Natürlich mussten wir erst einmal beschwichtigen. Die Eltern wollten das Grundstück sehen, welches wir uns ausgesucht hatten. Alle waren aufgeregt, am meisten natürlich mein Mann Torsten und ich. Die Kinder, Sonja, Sarah und Sven hüpften aufgeregt durch die Wohnung, die neuen Sonnenbrillen auf der Nase. Ab ins Auto, raus aus den Mietblock-Straßen, hinein in das neue Baugebiet. Hier standen schon einige tolle Immobilien, die wir staunend betrachteten. So etwas sollte bald uns gehören. Verliebt umarmten uns mein Mann und ich. Kerstin, wir schaffen das, bestätigte er mich. Die Eltern waren über die Lage des Grundstückes begeistert und versprachen uns beide, etwas Geld zuzuschießen.

Die Freude konnte kaum größer sein. Die Kids hoppsten schon auf der Wiese herum. Wir machten uns alle wieder auf den Nachhauseweg, nicht ohne eifrig über Pläne zu schwatzen. Wie das alles werden würde: Jedes Kind ein eigenes Zimmer, jeder Raum groß genug. Ein eigener Garten mit Blumen und Gemüse, Sträuchern und Obstbäumen, vielleicht ein Hund… Wir riefen uns selbst zur Ordnung. Schließlich mussten erst einmal einige Dinge geklärt werden, ohne die das Bauvorhaben nicht beginnen konnte. Ärmel hochkrempeln und: Los geht’s!