Archive for the 'Die alte Wohnung' Category

Aus alt mach neu - Die alte Wohnung renovieren

Mittwoch, Oktober 26th, 2011

Ist ein Auto vom dauerhaften Gebrauch sehr angeschlagen, kann es zwar optisch wieder auf Vordermann gebracht werden; es bleibt jedoch ein altes Auto mit einem beanspruchten Motor und einigen Macken. In der Wohnung beziehungsweise bei einem Haus ist es nicht viel anders. Hier können alle Oberflächen innen wie außen neu gestaltet und renoviert werden, dennoch bleibt ein Altbau ein Altbau, in dem es auch einige Abstriche zu machen gilt. Ein altes Auto – zum Beispiel einen liebevoll gepflegten Oldtimer – fährt man aber mit der gleichen Leidenschaft, wie man in einer sanierten, herrlich geräumigen Altbauwohnung mit hohen Decken und vielen charmanten Eigenheiten lebt. Als Eigentümer einer solchen Wohnung oder eines solchen Hauses hat man die Verpflichtung, die Bausubstanz in Ordnung zu halten. Vor allem im Innenbereich gibt es hier einige sehr wichtige, teils immer wieder kehrende Aufgaben zu erledigen. Die Zeitspanne zwischen den einzelnen Sanierungsmaßnahmen unterscheidet sich natürlich – neue Fenster oder Türen brauchen die Immobilienbesitzer deutlich seltener, als die Wände in der Wohnung einen neuen Anstrich brauchen oder man das Parkett schleifen muss.

Sanierung und Renovierung in Eigenleistung oder durch Handwerker

Jeder weiß, dass ein deutlicher Unterschied in den Kosten für Sanierung und Renovierung liegt, abhängig davon, ob jemand viele Dinge selbst erledigen kann oder ob für die meisten Handgriffe ein Handwerker ins Haus kommen muss. Die wesentliche Different liegt in den Lohnkosten, das liegt auf der Hand. Während man sich selbst bei Eigenleistung an seiner Altbauwohnung keinerlei Lohn bezahlen muss, langen die Handwerkerteams, meistens aus Meister oder Geselle und Lehrling bestehend, tief in die Tasche der Auftraggeber. Klar, es gibt Börsen, auf denen man eventuell günstige Handwerker bekommen kann. Letztendlich ist aber jeder Cent, den man in Fremdarbeit investieren muss, ein Minus auf dem eigenen Konto.

Leider sind nicht alle Menschen handwerklich so begabt, dass sie sich als Heimwerker bezeichnen dürfen. Es gibt jene, die absolut kein Geschick für das Handwerk haben und nicht einmal einen Nagel gerade in die Wand schlagen können. Dann sind jene Heimwerker zu verzeichnen, die Dank Seiten, wie www.tippsundtricks24.de oder Fachbüchern beziehungsweise Heimwerkerzeitschriften zu einem ansehnlichen Ergebnis kommen. Sie sind grundsätzlich begabt, brauchen aber Anleitung und Rat von kompetenten Fachleuten, sei es nun aus der Familie oder von Fremden, die, wie obiges Beispiel zeigt, ihr Wissen kostenlos im Netz zur Verfügung stellen. Die Oberliga der Heimwerker besitzt für die meisten Arbeiten im eigenen Haus sozusagen von Geburt an das richtige Händchen. Mit Know How und Engagement müssen diese fähigen Menschen zum Beispiel nur beim Austausch der Heizungsanlage oder komplizierten elektrischen Sanierungsmaßnahmen einen Fachmann hinzuziehen. Selbst hier übernehmen sie beispielsweise das Hauen von Schlitzen oder das Verlegen von Rohren, das Verputzen der Wände und andere Zuarbeiten. Diejenigen, die den krummen Nagel in die Wand schlagen oder bestenfalls Aufräumarbeiten nach dem Einsatz von Profis übernehmen können, sind nicht ohne Neid auf diese Talente – sie müssen die Arbeit bezahlen, die die anderen nur gegen den Materialpreis und einigen Schweiß bekommen.

Beim Sanieren und Renovieren Fördermittel nutzen

Wer sich bei der Sanierung seines Hauses oder seiner Wohnung einige Gedanken über Energiesparen macht, kann unter Umständen von Fördermaßnahmen profitieren – und seien es nur sehr günstige Kredite, die im Vergleich zu den normalen Darlehen deutlich bessere Konditionen, zum Beispiel bei den Zinsen aufzeigen. Wie die Süddeutsche Zeitung auf ihrem Portal www.sueddeutsche.de berichtet, unterstützt der Staat manche, auch privat geartete Sanierungsmaßnahme. Zwar wurden einige Mittel in den letzten Jahren gekürzt oder sogar gestrichen, doch es lohnt sich in jedem Fall, bei gewissen Baumaßnahmen am Haus einmal Informationen einzuholen. Ein Weg, der dabei nicht gespart werden sollte, ist die Kontaktaufnahme zur KfW, einer staatlichen Bank mit dem Schwerpunkt „Förderungen“. Beratung über die beinahe sechstausend Programme zu energiespar-bezogenen Sanierungsmaßnahmen gibt es auch auf einigen Seiten im Netz. Wer also in der nächsten Zeit Ausgaben einplant, um sein Haus neu abzudämmen, eine energiesparende Heizanlage, vielleicht sogar unter dem Motto „erneuerbare Energien“, einbauen lassen möchte, das Dach neu isolieren lassen möchte oder andere, dem Energiepass für das Haus positiv gereichende Baumaßnahmen plant, kommt als kluger Hausbesitzer nicht umhin, sich über Fördermittel zu informieren.

Wohnungen im Alter

Dienstag, Dezember 22nd, 2009

Im Alter werden Wohnungen manchmal zu einsamen und tristen Orten. Die Krankheiten, die mit dem Alter nun einmal einhergehen, machen ein Verlassen der eigenen Räume manchmal unmöglich. Die Familie steht voll im Berufsleben, hat Kinder und andere Verpflichtungen, so dass man auch hier nicht unbedingt Abwechslung, Hilfe oder Zuwendung erfahren und erwarten kann. Vielleicht kommt alle paar Tage jemand vorbei, um bei den nötigsten Besorgungen zu helfen oder ein wenig zu einer Tasse Kaffee Gesellschaft zu leisten. Das war es aber auch schon und dann ist das TV Gerät wieder die einzige Auflockerung eines ansonsten sehr einsamen Tages. Manchmal wohnt die Familie aber auch einfach viel zu weit weg, was sich dann erst als Problem erweist, wenn die Eltern oder Großeltern nicht mehr alleine zu Recht kommen.

Auch finanzielle Not durch eine einfach viel zu knappe Rente kann ein Grund sein, warum alte Menschen in ihren Wohnungen vereinsamen. Sie können sich keine passende Kleidung mehr kaufen, keine gesellschaftlichen Kontakte mehr knüpfen. Das Geld fehlt selbst für eine Tasse Kaffee oder einen Besuch eines Seniorennachmittages. Die Wohnungen werden zum Gefängnis, weil die Rente nur für das Nötigste reicht. Zurückgezogen und verbittert leben diese Menschen dann, abseits aller Freundschaften und Besuche. Manchmal sind ein Hund oder eine Katze, mit denen die Senioren das wenige Geld noch teilen, der einzige Lichtblick nach dem Tod des Lebenspartners. Bezahlte häusliche Pflege oder eine Unterbringung im Seniorenheim kommen für viele nicht in Frage, so lange sie noch die Kraft haben, wenigstens das Wichtigste selbst zu erledigen.

Verkauf einer maroden Wohnung

Sonntag, Dezember 20th, 2009

Wohnungen sind nicht immer in einem sehr guten Zustand. Manche wohnen dort über Jahre hinweg und kümmern sich sehr schlecht um diese Wohnung. Der Vermieter hat nur begrenzte Mittel die ihm zur Verfügung stehen um dort einzugreifen. Gelingt es ihm nicht schnell genug, oder bemerkt er es vielleicht auch nicht sofort, so kann es passieren, dass die Wohnung, verschimmelt, marode und vielleicht auch nicht mehr zu gebrauchen ist. Diese Wohnung dann noch zu verkaufen, kann große Probleme mit sich bringen. Niemand möchte in einer Wohnung leben, in der auch der Schimmel Zuhause ist. Zusätzlich werden marode Balken und kaputte Wände nicht sehr geschätzt und können dazu führen, dass der Käufer abspringt. Muss man jedoch diese marode Wohnung loswerden, so gibt es einige Möglichkeiten, um den Wert der Wohnung etwas anzuheben und vielleicht auch einen Käufer zu finden.

Die marode Wohnung sollte in jedem Falle erst einmal von einem Profi untersucht werden. Dieser kann feststellen, ob diese Wohnung noch bewohnbar ist, oder zuerst grundsaniert werden muss. Gibt er sie frei, so kann mit einigen Mitteln der Schimmel beseitigt und die Böden und Wände wieder etwas auf Vordermann gebracht werden. Natürlich wird aus dieser Wohnung mit wenig Geld und noch weniger Zeit keine Wohnung ohne Mängel. Deshalb wird sie auch keinen allzu hohen Preis bringen. Dennoch machen kleine Ausbesserungen viel aus und können helfen die Wohnung zu verkaufen. Es gibt auch viele Unternehmen, die einem hier unter die Arme greifen können und dabei helfen die Wohnung in ein besseres Licht zu rücken.

Wohnung zu, Schlüssel weg

Mittwoch, Dezember 16th, 2009

Wie oft das Malheur an jedem Tag auf der ganzen Welt passiert, ist nicht statistisch erfasst. Jeder kennt aber die Lage: Der Schlüssel liegt in der Wohnung, die Türe ist ins Schloss gefallen. Nach dem ersten Schrecken weiß man: Ohne einen Schlüsseldienst kommt man nicht mehr in seine vier Wände. Ein beherzter Tritt gegen die Tür hilft sicher auch, doch der Schaden ist dann entsprechend groß. Das Schloss ist kaputt, der Türrahmen und die Tür selbst sehen auch katastrophal aus. Dieser Tritt kostet in jedem Fall mehr, als ein Schlüsseldienst und sollte wirklich nur angewendet werden, wenn in der Wohnung eine Notsituation herrscht, die das Warten auf den Helfer in der Not unmöglich macht. Ein schreiendes Baby, das allein ist, eine eingeschaltete Herdplatte, auf der gerade die Pfanne mit dem Öl heiß wird: Nicht immer hat man eine Wahl.

Glück hat man, wenn es für die Wohnung einen Generalschlüssel gibt, den der Hausmeister hergibt. Meistens aber ist der gute Mann aber gerade dann nicht erreichbar. Bleibt nur noch die Wahl, die Nummer vom Schlüsseldienst von einem Nachbarn oder einer Telefonzelle aus zu wählen, muss man auf eine größere Rechnung gefasst sein, wenn es sich um eine Schließanlage handelt, oder ein spezielles Sicherheitsschloss, das nur zerstört werden kann, um die Türe aufzubekommen. Der Schlüsseldienst bringt meistens ein neues Schloss für die Wohnung gleich mit. Zusätzlich bezahlt man Anfahrt, Arbeitszeit und Material. Da können schnell hunderte von Euro zusammen kommen. Wohl oder übel muss man die Rechnung bezahlen. Manchen Menschen passiert es nie, anderen alle paar Monate.

Single Apartment gesucht

Sonntag, Dezember 13th, 2009

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, da ziehen die eigenen Kinder aus und beginnen ihr eigenes Leben. Dies kann manchmal früher, manchmal etwas später passieren. Jedoch werden die meisten Kinder irgendwann einmal aus dem Elternhaus ausziehen und suchen meist selbst ein Apartment für Singles. Das Geld ist in dieser Zeit bei vielen noch sehr knapp, da sie sich vielleicht noch nicht wirklich gefunden haben und der Beruf erst wenige Jahre ausgeführt wird.

Sucht man hier ein Apartment, dann muss man nicht nur auf die Lage und seine eigenen Bedürfnisse schauen, sondern auch auf den Geldbeutel. Die Suche kann langwierig und anstrengend werden. Erst recht, wenn dann auch noch Haustiere mit in das neue Apartment sollen. Meist sind die Menschen davon nicht so begeistert, weil sie Angst haben, dass Dinge kaputt gemacht werden können. Man kann es über das Internet versuchen. Hier gibt es viele Anzeigen aus denen man auswählen kann. Im WWW hat man die Möglichkeit sich lange umzusehen ohne, dass jemand ständig nachfragt, ob es nun das richtige Objekt ist oder nicht. Hat man ein passendes Apartment gefunden, so kann man dort anrufen und dieses besichtigen.

Auf diese Art und Weise bleibt einem auch etwas mehr Zeit übrig, da man sich nicht jede Anzeige, die man interessant findet selbst ansehen muss. Man kann vorher anrufen und die wichtigsten Eckpunkte klären. Passen diese nicht, kann man absagen und sich einem anderen Objekt widmen. Bei der Besichtigung des Apartments sollte man eine erfahrene Person mitnehmen. Es gibt immer wieder Dinge, die übersehen werden können und über die man sich im Nachhinein ärgert.

Kinder als Problem in einer Mietwohnung

Donnerstag, Dezember 10th, 2009

Manche Nachbarn können eine Familie schon bei der Besichtigung einer Mietwohnung nicht leiden. Sie stört der Gedanke, dass quirlige, lebhafte Kinder, die manchmal eben auch Lärm machen, ins Haus einziehen. Was Menschen so bitter macht, dass sie hier gleich voreingenommen dafür sorgen, dass die neuen Mieter Probleme bekommen, ist ein Rätsel, das niemand lösen kann. Wenden sich Familien an einen Makler, bekommen sie sogar manchmal die Aussage zu hören, dass mit Kindern keine Mietwohnung frei ist. Als hätten sich alle Menschen in der Stadt gegen die jungen Menschen verschworen, so kommt man sich manchmal bei der Wohnungssuche vor.

Dass Kinder einmal durch das Treppenhaus rennen, statt artig auf Zehenspitzen zu schleichen, liegt eben in der Natur der Kleinen. Fröhliches Lachen, lautes Reden: Schon hier beginnen die Probleme. Allerdings kann auch ein Instrument, mit dem die Eltern die musikalische Ader des Kindes fördern wollen, zum Dorn im Auge der Nachbarn werden. Beschwerden über Beschwerden hagelt es, und nicht selten steht die Polizei vor der Tür, wenn ein Jugendlicher das Radio einmal laut aufgedreht hat. Hier kann niemand glücklich leben, weder die Familie selbst in ihrer Mietwohnung, noch die Nachbarn, die so sehr gehen das junge Glück wettern. Leider ist es in vielen Stadtteilen eine Tatsache, dass Kinder das größte Problem in einer Mietwohnung sind. In manchem „ehrenwerten Haus“ tun sich die Nachbarn sogar zusammen, um die jungen Menschen mit ihren Kindern gleich wieder zu vergraulen. Mobbing unter Nachbarn ist üblich geworden. Diese Tatsache ist traurig, aber nicht von der Hand zu weisen. Und solange die Nachbarn am Ende Recht bekommen, wird sich daran auch nichts ändern.

Mängel in der Wohnung dem Vermieter umgehend mitteilen

Freitag, Dezember 4th, 2009

Übernimmt man eine Wohnung von seinem Vermieter, wird in der Regel ein Übergabeprotokoll angefertigt, dem beide Parteien durch Unterschrift zustimmen. Nach einigen Jahren kann es aber sein, dass Mängel an der Wohnung festzustellen sind, die nichts mit dem Wohnen der Menschen zu tun haben. Fenster werden undicht, ein Heizkörper leckt oder funktioniert nicht mehr richtig, eine der Rollläden klemmt. Eigentlich ist es unverständlich, warum sich manche Mieter so lange scheuen, den Vermieter von diesen oder anderen Mängeln in Kenntnis zu setzen. Die Renovierungen in dieser Sache sind nicht Angelegenheit des Mieters, außerdem muss er mit diesen Schäden nicht leben.

Am besten ist es, zunächst einmal das freundliche Gespräch, persönlich, am Telefon oder in Form eines Briefes zu suchen. Nicht alle Vermieter sind in greifbarer Nähe, sodass vielleicht eine schriftliche Meldung die beste Lösung ist. In der Regel dauert es dann nicht mehr lange, bis die Eigentümer den Schaden sichten und sich um die Behebung kümmern. Handwerker kommen ins Haus und bald schon ist in der Wohnung von zugigen Fenstern oder einem kaputten Heizkörper nichts mehr zu sehen. Je eher der Schaden gemeldet wird, umso günstiger ist die Reparatur, umso schneller wieder Ruhe in den gemieteten vier Wänden.

Leider gibt es auch unter Vermietern schwarze Schafe. Sie kümmern sich nicht um die Belange der Mieter, sehen nicht, dass es ihr Hab und Gut ist, welches Schäden aufweist und somit weniger Wert ist. Über Mietminderungen erkundigt man sich am besten beim Mieterschutzbund, der sicher Auskunft erteilt. Kommt es zum Streit, ist es gut, wenn man schriftliche Nachweise über die sofortige Schadensmeldung vorlegen kann.

Wohnungen via Computer gestalten

Mittwoch, November 25th, 2009

Wohnungen zu gestalten hat eine ganze Berufsgruppe erreicht. Die Innenarchitektinnen und Architekten haben es sich zur Aufgabe gemacht, ganze Wohnungen und Häuser zu entwerfen und einzurichten.  Dabei ist es eher die Aufgabe der Architekten, die Immobilien zu planen und die Grundrisse zu entwerfen als diese dann zu dekorieren und einzurichten. Hierfür ist dann die Berufsgruppe  der Innenarchitekten zuständig. Diese beschäftigen sich mit dem Stil der Wohnung oder der gesamten Immobilie. Zum Einrichten zählen sowohl die ideale Raumnutzung, als auch die farbliche Kombination der Möbel und Accessoires.

Viele mögen nun denken, die Innenarchitektur muss die kreativere Aufgabe der beiden Berufszweige sein. Doch dem ist nicht so. Die Architekten sind sehr wohl in Phantasie und gestalterischer Fähigkeit gefordert, denn die Grundrisse von Immobilien und Wohnungen müssen für die Kunden immer ausgefallener sein. Meist übernehmen solche Entwürfe mittlerweile in den großen Architekturbüros die Computer. Man gibt gewisse Daten ein und die idealsten Entwürfe für die Wohnung oder das Haus werden binnen weniger Minuten vom Computer ausgedruckt.

Dass der Computer bei den Innenarchitekten von großem Vorteil sein kann, merkt man ganz schnell. Jede Privatperson kann sich solche Programme besorgen, und dann, nachdem er bestimmte Daten zu den Wohnungen oder zum Haus eingegeben hat, wird genau berechnet, wie die Couch im Wohnzimmer zu stehen hat, oder in welchem Winkel das Bett im Schlafzimmer am vorteilhaftesten platziert werden könnte.

Die Welt der Wohnungen oder Immobilien ist also auch längst von der virtuellen Welt beherrscht. Allerdings mit dem großen Vorteil der Zeitersparnis und Arbeitserleichterung können die Immobilien geplant, eingerichtet oder umgestaltet werden.

Wohnungen sind Heimat und Zuflucht

Sonntag, November 22nd, 2009

Wohnungen bedeuten für die Bewohner oft mehr als nur der Begriff der reinen Unterkunft. Nicht nur das Schlafen, Essen und Wohnen gehören für sie zu ihren Wohnungen. Für diese Menschen ist die Tür zu ihrer Immobilie die Tür zu ihrer ganz privaten Wohlfühloase. Nur hier können sie sich geben, wie sie wirklich sind, stehen nicht unter dem Stress der Arbeit, müssen nicht nach Vorgaben nett und höflich zu fremden Menschen sein, wie im Beruf.

In diesen Wohnungen können solche Menschen endlich den Druck der Arbeit abschütteln, die Freizeit gestalten, und Besuch empfangen, wie sie wollen. Viel Zeit wird mit der Dekoration und der Gestaltung verbracht, denn schließlich will man sich in der Wohnung zu hundert Prozent wohlfühlen. Auch von außen sind diese Immobilien schön anzusehen. Ein adrett gepflegter Garten lädt geradezu zum Verweilen ein; Blumen und vielleicht sogar ein paar Gartenzwerge machen das Bild perfekt.

In den Wohnungen sind viele Bilder von allen Lieben aufgehängt, zwischen Blumenarrangements und anderem Zierrat. Gerade für beruflich stark eingespannte Menschen sind ihre Wohnungen wahre Zufluchtsorte nach dem Stress der Arbeitsstunden. In dieser Heimat muss für sie wirklich alles stimmen. Hier wird sich die Zeit genommen, schöne Essen zuzubereiten, oder auch mit Freunden oder dem Liebsten, mit der Familie oder allein schöne Abende – vielleicht mit einem Glas Wein – zu verbringen. Während der Arbeitszeit werden diese Menschen viele Gedanken zu ihren Wohnungen, die für sie Heim und Zuflucht sind, abschweifen lassen. Feierabend ist für sie erst dann, wenn sie die Haustür ihrer Immobilie hinter sich geschlossen haben, und geborgen in den eigenen vier Wänden ihre Freizeit verbringen können.

Reinlichkeit in einer Wohnung

Samstag, November 7th, 2009

Schon in der alten Wohnung war es so, und auch im neuen Haus hat sich daran nichts geändert: Ich möchte eine saubere, aber nicht sterile Wohnung. Ich habe kein Problem damit, wenn ich es am Abend einmal nicht schaffe, die Kinderzimmer noch auf Hochglanz zu bringen. Auch, wenn vielleicht die letzte Teetasse des Abends noch in der Küche steht, ist das nicht gleich ein Weltuntergang. Auch, seitdem wir unseren Hund haben, gehören Desinfektionsmittel nicht zur Putzmittel Ausstattung meiner Wohnung. Sicher müssen wir seither öfters einmal nasse Pfotenabdrücke wegwischen, doch ich sehe es nicht ein, die Wohnung zu einem Krankenhaus umzufunktionieren, und den ganzen Tag nur mit dem Putzlappen durchs Haus zu rasen.

Man kennt sich ja gar nicht mehr aus, wie man vorgehen soll: In der Werbung erzählen sie nur noch von Superreinigern, die alles perfekt bakterien- und schmutzfrei machen. Gut, in welcher Wohnung sieht es wirklich so dreckig aus, wie in den Spots, in denen bewiesen werden soll, wie gut die verschiedenen Putzmittel doch sind? Wer hat schon fingerdick eingebrannte Essensreste auf dem Ofen? Eigentlich niemand. Wenn es so aussehen würde, würde ich vielleicht auch mit einem desinfizierenden Mittel ans Werk gehen, um die Wohnung wieder in einen gesundheitlich unbedenklichen Zustand zu bringen. Da aber, so denke ich, die meisten Menschen nicht so leben, weil sie es gar nicht erst so weit kommen lassen, ist das doch alles Humbug. Eine zu sterile Wohnung, hört man ja immer wieder, macht die Menschen anfälliger, wenn sie dann doch einmal mit Schmutz und Bakterien in Kontakt kommen. Sauberkeit und Ordnung in der Wohnung ist wichtig, doch alles im Rahmen des Menschlichen, oder?