Archive for the 'Das neue Haus' Category

Der Winter ist vorbei - Jetzt eine neue Terrassenüberdachung planen

Montag, März 12th, 2012

Wer sich im vergangenen Winter einmal wieder über die Tatsache geärgert hat, dass er seine Terrasse durch den Schnee nicht nutzen kann, sollte nun aktiv werden: Das Frühjahr ist ein guter Zeitpunkt, sich über ein neues Terrassendach und dessen Bau Gedanken zu machen. Ohne Terrassenüberdachung ist es Jahr für Jahr das Gleiche. Die Terrasse liegt voller Schnee; die Gartenmöbel müssen weggepackt werden und auch den Platz der Gartenfläche vermisst man oft schmerzlich. Mit Terrassendach reicht es vielleicht, die Möbel etwas in Hausnähe zu „parken“ – an sonnigen Wintertagen kann man nämlich unter einem Dach gut sitzen. Wo es bisher am Mut fehlte, sich an die Aufgabe, eine eigene Terrassenüberdachung zu bauen, zu machen, gibt es nun eine Lösung.

Holz und PVC als Materialien fürs Terrassendach

Das Wissen eines Schreiners kann niemand haben, der diesen Beruf nicht ausübt, beziehungsweise mit Leidenschaft einem Dasein als Heimwerker frönt. Für diese Menschen gibt es nun die Option, sich eines der tollen Terrassendächer, die viele funktionelle und optische Vorteile bieten, einfach zu bestellen. An die Nicht-Heimwerker wurde gedacht – ein erklärendes Video über die Montage liegt der Lieferung bei. In verschiedenen Breiten, Tiefen und Holzarten kann die neue Terrassenüberdachung gekauft werden; auch an passende Vorrichtungen zur Entwässerung wurde gedacht.

Ein Terrassendach aus Holz, wobei die Dachfläche aus durchsichtigem PVC besteht und somit kein Licht wegnimmt, kann die perfekte Lösung für eine Terrasse sein, die bei Regen, Schnee, zu viel Sonne oder Wind einfach schlecht oder nicht zu benutzen ist. Wer das möchte, kann sich noch ein Bauteil für die Seite dazu bestellen – aus Gründen von Sichtschutz und Witterungsschutz, gerade bei Wind oder von der Seite kommendem Regen lohnt sich diese zusätzliche Ausgabe bestimmt.

Der faire Preis für die wenige Arbeit, die noch zu tun bleibt, ist verlockend. Immerhin muss man sich keine Maschinen kaufen, mit denen das Holz gehobelt und geschnitten werden kann, müssen keine genauen Abmessungen beim Zuschneiden erreicht werden: Die Lieferung erfolgt aufbaufertig und spart damit Zeit und Geld – und reduziert Fehler und damit Materialverschwendung, die bei mangelnder Kenntnis nun einmal nicht zu vermeiden sind.

Die Küche - Ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor

Sonntag, November 6th, 2011

Eine Küche einzurichten: Das ist nicht nur arbeitstechnisch eine Aufgabe, die sich gewaschen hat. Auch finanziell kommt hier einiges auf die Menschen zu, die diese Arbeit zu erledigen haben. Ein junges Paar, das zusammen eine Wohnung einrichtet, braucht unweigerlich auch eine Küche. Diese ist mit den Möbeln alleine noch nicht fertig: Es braucht auch elektrische Geräte. Nun gibt es immer wieder einmal den glücklichen Fall, dass die Eltern finanziell helfen oder die eigene, alte Küche erneuern, um dem jungen Paar den Einstieg in die Selbständigkeit zu erleichtern. Ansonsten bleibt nichts anderes, als Kompromisse einzugehen. Nicht die teure Designerküche, sondern kombinierbare Küchenmöbel zu kaufen, ist die wichtigste Entscheidung. Sparen lässt sich aber auch, wenn man zum Beispiel den Einbaugeräten einmal auf den Zahn fühlt und einen Preisvergleich vornimmt. Ist noch ein funktionsfähiger Kühlschrank aus der Junggesellenwohnung vorhanden, muss nicht unbedingt ein Einbaukühlschrank neu gekauft werden. Auch Menschen, die eine Dunstabzugshaube online bestellen, sparen dabei kräftig, ohne mindere Qualität zu erhalten. Der Direktkauf bei einem Hersteller ist günstiger, als jeder Zwischenhändler seine Waren anbieten könnte. Das bedeutet, die Qualität und Funktionalität bei Dunstabzugshauben sind gleich bei deutlich günstigeren Preisen, als vom Küchenstudio oder Möbelhaus.

Vor dem Kauf Preise vergleichen und alles gut abwägen

Es steht fest: Die neue Wohnung ist bereit zum Einzug, jetzt ist Eile angesagt: Küchenmöbel brauchen manchmal vier Wochen oder gar länger, von der Bestellung bis zum Kauf. Dennoch sollte nun nichts über das Knie gebrochen werden. Jeder Euro, der gespart werden kann, ist in solchen Situationen wichtig. Es schadet nie, wenn man sich einmal einen Grundriss vom Küchenraum auf Papier bringt – eventuell helfen hier sogar Beratungsseiten aus dem Internet weiter. Anhand dieses Grundrisses erfolgt dann die erste, wichtigste Planung. Diese Planung beinhaltet vorhandene Geräte, die ja nicht neu beschafft werden müssen. Zur Planarbeit gehört es aber auch, alle Dinge, auf die nicht verzichtet werden kann, günstig, aber zugleich so hochwertig, wie möglich, zu beschaffen. Die Dunstabzugshaube muss kein Ramsch aus Kunststoff sein, der kaum einen ausgeatmeten Zigarettenrauch wegsaugen kann – es kann auch günstig eine Wandhaube, eine Inselhaube oder eine Eckhaube im Internet bestellt werden, bei der einfach der Preis stimmt und zur Leistung passt. So entsteht ein durchdachter Plan, bei dem das Geld, das ausgegeben werden muss, auch wirklich effektiv ausgenutzt wird.

Die Küche oder Dunstabzugshaube finanzieren

Ein Umzug, noch mehr aber das Beziehen einer gemeinsamen Wohnung, kostet immer eine Stange Geld. Dieses Geld haben nicht alle jungen Paare auf der hohen Kante, ebenso, wie eine Familie nicht über unbegrenztes Sparvermögen verfügen kann. Deswegen kommt oft die Frage auf, ob man einzelne Dinge – abseits von Kaution oder Courtage – nicht finanzieren kann. Eine Finanzierung kostet auf Dauer mehr, als der Kauf mit sofortiger Bezahlung. Viele Küchenhäuser bieten eine Finanzierung der gekauften Möbel an. Geht es nicht anders, muss dann eben ein gewisser Zinssatz bezahlt werden. Die Bezahlkarte vom bekannten Möbelgiganten Ikea ist so ein Beispiel – genauere Informationen dazu gibt es auf www.Ikea.com. Selbstverständlich muss man hier bei seinen Möglichkeiten bleiben – die schönste neue Küche ist zwecklos, wenn das Geld nicht mehr für Lebensmittel reicht, die darin zubereitet werden. Also heißt es, mit klarem Kopf und einem Taschenrechner bewaffnet, den Komplettpreis mit der Finanzierung – inklusive aller Gebühren und Zinsen – durchzurechnen und vielleicht die eine oder andere Alternative in Erwägung zu ziehen. Lieber Omas Herd gratis bis zur finanziellen Erholung weiter benutzen, als ohne Dunstabzugshaube im Essensgeruch förmlich zu ersticken – das wäre eine Lösung, die dem Budget zugutekommen kann.

Fertiggarage als Sonnenschutz

Montag, Januar 18th, 2010

Ein neues Auto ist immer eine besondere Freude für seinen Besitzer. Was man dem Fahrzeug aber antut, wenn man es über den Sommer über ohne eine Garage oder Fertiggarage zum Schutz in der prallen Sonne stehen lässt, weiß ebenfalls jeder Autobesitzer. Deshalb ist eigentlich jeder, der ein eigenes Auto hat, danach bestrebt, eine Garage nutzen zu können. Ob er sich nun eine Fertiggarage bestellt oder Stein auf Stein eine solche errichtet, ist egal. Auch Mieter sind darauf bedacht, Wohnungen zu finden, in denen sie, wenn sie schon keine Fertiggarage nutzen können, wenigstens einen Platz in einer Tiefgarage bekommen.

Wie auch die Haut der Menschen auf zu lange oder zu intensive Sonnenbestrahlung reagiert, ist es auch bei den Materialien am Auto der Fall. Das Auto bekommt keinen Sonnenbrand, auch wird sich nicht der Lack in Fetzen ablösen, wie die Haut es nach einem kräftigen Sonnenbrand in der Regel tut. Das Plastik der Armaturen, der Stoff der Sitze, alles was im Auto befindlich ist wird aber durch die große Hitze, die sich in einem Fahrzeug, das in der Sonne steht, überaus beansprucht. Es kann sein, dass die Stoffe schütter, die Plastikteile spröde werden. Alle verbauten Materialien werden also viel schneller unansehnlich und kaputt, als bei einem Auto, das die meiste Zeit in einer kühlen Fertiggarage untergestellt ist.

Auch für den Fahrer bietet die Fertiggarage entscheidende Vorteile. Wer will schon in ein Auto steigen, das sich über den ganzen Tag hinweg auf 50 Grad aufgeheizt hat? Niemand. Es ist viel angenehmer, sich in ein Fahrzeug zu setzen, dessen Innenraum kühl und angenehm ist, weil die Fertiggarage, gut isoliert und mit einem soliden Tor, die Hitze gar nicht erst in ihr Inneres lässt. Die Hitze muss dann auch nicht durch die Klimaanlage herunter gekühlt werden, dass man überhaupt fahren kann. Kreislaufbeschwerden werden vermieden, und der Spritverbrauch durch die auf Hochtouren laufende Klimaanlage etwas gesenkt. Sie muss die Temperatur nur halten und nicht eine Differenz von 20 oder mehr Grad Celsius senken.

Immobilie kaufen: nie ohne Altlastenuntersuchung

Samstag, Januar 9th, 2010

Immer häufiger finden sich die Käufer einer Immobilie heute in einer schwierigen Situation wieder. Gutgläubig haben sie ein Grundstück oder Haus gekauft, ohne dass eine Untersuchung auf Altlasten vorab durchgeführt wurde. Dabei stellt sich nach einigen Monaten oder Jahren mitunter heraus, dass das Grundstück dennoch mit solchen belastet ist.

Eine Belastung mit Verunreinigungen im Boden oder anderen Problematiken wird beim Hauskauf gerne verschwiegen. Ob es sich nun um Immobilien in Kulmbach und Bayreuth, in Berlin und München oder Hamburg und Düsseldorf handelt – vor einem solchen „Betrug“ ist heute niemand mehr sicher. Deshalb ist es umso wichtiger, den Grundstückskauf nicht übers Knie zu brechen, sondern sich ausreichend Zeit für eine gründliche Begutachtung von Haus und Grundstück zu nehmen. Hierbei sollte aber nicht nur auf Altlasten im Boden geachtet werden, genauso wichtig ist es, andere Belastungen zu kennen.

So gibt es bestehende Gebäude, die zwar veräußert werden, aber mit einem Nießbrauchsrecht versehen sind. Auch ein Wegerecht der Nachbarn kann sich im Nachhinein schnell als Problem erweisen, da bei unbebauten Grundstücken eine Bebauung nur mit Einschränkungen nutzbar ist. Vorsicht ist also beim Grundstückskauf ebenso geboten, wie bei allen anderen größeren Investitionen. Wer sich schützen will, findet im Folgenden einige Tipps, um finanzielle Probleme nach dem Grundstückskauf durch bestehende Altlasten zu vermeiden.

Der Boden ist verunreinigt, die Verunreinigung muss beseitigt werden. Für die Behörden ist der erste Ansprechpartner der aktuelle Immobilien Besitzer. Dieser muss den Schaden beseitigen und die enorm hohen Kosten dafür tragen. Dabei hat er kaum eine Chance, diese Kosten auf den bisherigen Eigentümer abzuwälzen, da dieser schon längst nicht mehr greifbar ist, weder rechtlich noch auf andere Art und Weise.

Deshalb sollte man vor dem Kauf neuer Immobilien immer darauf achten, eine solche Untersuchung auf Altlasten durchzuführen. Denn nur so kann tatsächlich gewährleistet werden, dass die Immobilie frei von Belastungen ist und keine weiteren, unverhofften Kosten auf den künftigen Eigentümer zukommen. Diese könnten schnell dessen finanziellen Ruin darstellen, sodass man sich nicht blindlings auf die Aussagen der Verkäufer verlassen sollte, die nur darauf aus sind, die Immobilie so schnell als möglich an den Mann oder die Frau zu bringen.

Der fachliche Rat durch einen Anwalt, der auf Immobilien Recht spezialisiert ist, kann hier gar nicht fehl am Platze sein. Vielmehr sollte man die Investition in einen solchen Anwalt nicht scheuen und damit sicher gehen, dass beim Kauf von Immobilien alles seine Richtigkeit hat. So schützt man sich selbst vor einem finanziellen Risiko und geht ganz sicher auch keinen Betrügern, die leider im Grundstücksgewerbe ebenso zu finden sind, wie in allen anderen Bereichen, auf den Leim.

Immobilien im Ausland kaufen

Dienstag, Dezember 29th, 2009

Immobilien können nicht nur im Inland gekauft werden, sondern auch im Ausland. Viele Menschen haben ein kleines Ferienhäuschen auf einer schönen Insel oder an einem warmen Fleckchen Erde. Dieses muss natürlich auch erst einmal gebaut oder aber gekauft werden. Meist ist es nicht einfach, denn man wohnt tausende Kilometer weit weg und hat es nicht einfach dort an ein Haus zu kommen. Mit Hilfe eines Maklers werden aber die meisten Käufe dann doch gut abgeschlossen.

So ein Makler hat andere Reichweiten und kann sich mit anderen Maklern aus der ausgewählten Region in Verbindung setzen. So können Häuser oder aber auch Wohnungen ausgesucht und per Mail verschickt werden. Entsprechen die Fotos und die Größe und Lage den Vorstellungen, so fahren die meisten Menschen an den Ort hin und sehen sich das Haus selbst noch einmal an. Sind die ausgewählten Immobilien dann wirklich passend, wird eine ausgesucht oder vielleicht auch zwei und diese dann gekauft. Der Kauf im Ausland hat aber einige Tücken.

Nicht in jedem Land darf man als Ausländer ein Haus kaufen. Dies muss man vorher sehr genau abklären, wie weit man gehen darf und kann. Die Behörden helfen hier gerne weiter und werden einem auch genau erklären, welche Verträge nötig sind, um ein Haus wirklich kaufen zu können. Die Bezahlung alleine ist nämlich nicht ausschlaggebend um Besitzer eines Hauses zu werden. Sind alle Verträge geprüft und alles soweit in Ordnung, so kann man sich schon mit der Einrichtung befassen und vielleicht auch schon die nächste Party in dem kleinen Haus planen. Mit Hilfe eines Maklers ist dies eigentlich sehr schnell umsetzbar und man muss nicht lange warten, bis man sein neues Domizil beziehen kann.

Der zweite Feiertag – Gartenplanung fürs neue Haus

Sonntag, Dezember 27th, 2009

Was bin ich müde. Ein Dreigänge-Menü zu kochen, für 9 Leute, das ist kein Honiglecken. Auch, wenn es ein wunderbarer Tag war, bin ich froh, dass er vorbei ist. Ich habe das erste Mal nicht alles in Ordnung. Ich habe es einfach nicht mehr geschafft, nach dem ganzen Kochen und Geschirr wegräumen, am Abend noch durchzuwischen. Ist das ein erstes Anzeichen von Schlamperei? Nein. Es hat Zeit bis morgen früh, und sowohl die Kinder als auch mein Ehemann haben mir volle Unterstützung zugesagt. Die Kinder haben Ferien, mein Mann  und ich beide Urlaub. Ausschlafen und dann putzen muss auch noch reichen.

Es gab eine Grießklößchen Suppe, einen deftigen Sauerbraten und als Nachtisch Eis mit heißen Himbeeren. Alles selbst gemacht, bis auf das Eis. Eigentlich nichts Außergewöhnliches, aber ohne Päckchen und Hilfsmittel doch eine gewisse Arbeit. Außerdem kommen ja noch die gestrengen Augen der Mütter hinzu, die ja doch eine gewisse Belastung sind.

Das Gesprächsthema war diesmal nicht das neue Haus, sondern der Garten. Langsam mussten wir uns ja einen Plan zu Recht legen, wo Rasen hinsollte, wo Beete und Rabatten angelegt werden sollen. Einen Outdoor Swimspa konnten wir uns im Moment noch nicht leisten, aber irgendwann sollte auch dieser Traum in Erfüllung gehen. Eine Schaukel für die Kinder musste auch irgendwie möglich gemacht werden. Ein kleiner Schuppen, ein Komposthaufen, aber auch Obstbäume sollten Teile des Gartens werden. Die Bauarbeiten waren also noch nicht ganz abgeschlossen. Erdbewegungen der größeren Art standen nicht mehr bevor, aber bis Pflaster und Garten bezahlt und fertig gestellt sein würden, wird noch viel Schweiß fließen, werden noch einige Arbeitsstunden vergehen. Die eigene Immobilie ist eben doch ein ganz anderes Kaliber, im Vergleich zur Wohnung, die man nur gemietet hat. Die Arbeit geht nie aus, das Geld auf der Bank ist nie zu viel.

Rosen und einen Rhododendron wollte ich unbedingt. Eine tolle Kletterrose, von der ich in diesem Jahr noch nicht allzu viel haben dürfte, muss gepflanzt werden, und auch ein kleines Treibhaus will ich irgendwann haben. Gartenmöbel müssen für den Anfang sehr billig sein. Die lassen sich ja nach und nach austauschen. Der Grill wartet in der Garage schon auf die Einweihung des neuen Gartens. Aber dazu muss erst einmal der Winter vergehen und dann warten die Ärmel zum Hochkrempeln. Ob ich noch baden gehe? Auf Nachbarn muss ich ja nicht mehr aufpassen, und mein Rücken wäre sicher erfreut. Aber Torsten schläft schon, also ab in die Dusche. Morgen ist auch noch ein Tag.

Der erste Feiertag – Klatsch und Tratsch zum Hausbau

Samstag, Dezember 26th, 2009

Wieder ist es Abend geworden, aber wieder will ich meine Gedanken festhalten. Heute hatten wir einmal richtig Zeit, uns mit Warren und Silvia zu unterhalten. Wir waren zum Mittagessen verabredet, die Kinder waren bei den Schwiegereltern. Wir hatten also ungestörte, unbegrenzte Zeit. Wir holten die beiden ab und fuhren zu unserem Lieblingschinesen, wo wir einen Tisch bestellt hatten. Natürlich waren unsere Immobilien das Hauptgesprächsthema.

Warren berichtete mit seinem Akzent, dass er manchmal am liebsten aufgegeben hätte. Der Umbau war von extrem vielen Pannen begleitet, von denen die beiden nun schwatzend berichteten. Wir konnten nicht anders, wir lachten. Auch wir waren nicht immer nur vom Glück geküsst. Vor allem die Geschichte vom zusammengekrachten Bett amüsierte die beiden. Alle Bauabschnitte wurden durchgesprochen, verglichen, diskutiert. Wir redeten und redeten. Ich dachte daran, den beiden das Fotobuch noch zeigen zu können. Das wollten wir dann beim Kaffee zu Hause machen. Auch die richtige Besichtigung unseres Hauses stand noch bevor. Beim ersten Wiedersehen hatte ich auch daran nicht gedacht.

Der nächste Lachanfall erfolgte, als Silvia, bei uns daheim angekommen, aus ihrer Handtasche just in dem Moment das eigene Bilderbuch vom Hausbau herauszog, als ich es aus dem Schrank holte. So konnten Torsten und ich uns auch ein Bild davon machen, wie die beiden wohnten. Eigentlich auch nicht schlecht, aber ich war sehr glücklich mit unserem Haus und hätte für nichts auf der Welt mit dem Abenteuer Australien getauscht. Über einen Besuch können wir ja einmal reden, auch wenn die Reise mit fünf Personen nicht gerade billig werden wird. Etwas einschränken müssen wir uns durch die Raten ja doch. Silvia bestätigte mir die Meinung, jedoch anders herum. Das eingezwängte Leben in die deutschen Sitten und Gebräuche war ihr lange fremd geworden.

Tür an Tür werden wir beide wohl nie wieder leben können. Einmal im Jahr ist ihrerseits ein Besuch in der Heimat geplant. Darauf und auf das Internet mussten wir uns also beschränken. Ich hatte einige Freundinnen, aber keine so gute, wie sie. Einen Stich versetzte mir das plötzliche Bewusstsein, dass es nie wieder so werden würde, wie zu unserer Schul- und Singlezeit, dann doch. Auch jetzt denke ich noch darüber nach, was wir für schöne Zeiten erlebt haben. Ich muss morgen unbedingt einmal in den Fotoalben blättern. Aber halt, morgen ist das große Familienessen. Ich sollte schnellstens ins Bett. Die Fotos dann eben übermorgen.

Oh Tannenbaum im neuen Haus

Freitag, Dezember 25th, 2009

Heilig Abend ist vorbei. Keine Minute wäre Zeit gewesen, um am PC zu sitzen. Außerdem wäre es schade um jeden einzelnen Augenblick gewesen, den wir im Rahmen der Familie erlebt haben. Der heilige Abend gehörte den Eltern, uns und unseren Kindern. Das ganze Haus erstrahlte von Kerzen, Lichterketten und Weihnachtsschmuck. Schon lange, bevor es soweit war, war ich mit allem fertig. Ich war aufgeregter, als ich jemals zu Weihnachten war.

Den Christbaum hatte ich am Abend vorher zusammen mit Torsten geschmückt. Die Rollos waren herunter gelassen, die Türe versperrt. So konnte ich auch die Geschenke schon platzieren, ohne die Kinder aus dem Haus schicken zu müssen. Das Wohnzimmer war der Gral, den alle erobern wollten. Doch wir genossen den Tag mit einem schönen Frühstück, einem ausgedehnten Spaziergang. Gegen 14 Uhr ging es unter die Dusche, und dann wurden die schönsten Kleider angezogen. Torsten und Sven im Anzug, Wir Mädels alle in Schale: Wir gaben ein schönes Bild ab, das auch die Kamera vom Schwiegervater einige Male festhalten musste. Um vier sollten die Eltern und Schwiegereltern zum Kaffee kommen. Plätzchen, Stollen und Glühwein, lustiger Tratsch und spannende Vorfreude: Die Stimmung war hervorragend. Wir älteren Damen bereiteten dann auch das Abendessen vor, pünktlich für sieben Uhr. Die Kinder platzten vor Ungeduld, trauten sich aber nicht, etwas zu sagen. Würstchen, Kraut, Bratkartoffeln: Das typische Familienessen am Heiligen Abend schmeckte vorzüglich, wurde aber hastiger verschlungen, als jede noch so hektische Zwischenmahlzeit auf dem Bau.

Endlich läutete mein Vater das Glöckchen. Alle stürmten in das Wohnzimmer. Jeder, wirklich jeder hatte vor Erwartung glänzende Augen. Der Stolz darüber, im eigenen Haus Weihnachten feiern zu können, war ungebrochen bei Torsten und mir. Dann wieder der ganz besondere Moment, der mich jedes Jahr vor Rührung weinen lässt: Wir sangen alle zusammen Stille Nacht, heilige Nacht. Auch Schwiegermutter und meine Mutter hatten Tränen in den Augen, und wenn ich mich recht entsinne, musste auch mein Herr Papa etwas schlucken. Sogar die Kinder hielten bis zur dritten Strophe durch. Dann gab es aber kein Halten mehr. Die Geschenke wurden ausgepackt, der Baum bewundert, ein bisschen Glühwein verschüttet, der Hund kläffte fröhlich: Das bunte Treiben, das am Heiligen Abend immer einige Momente aussetzt und zur Ruhe kommt, hatte wieder eingesetzt.

Um zehn gingen wir zur Messe, danach die Eltern nach Hause, und wir auch. Wir standen vor dem Haus, das immer noch festlich erstrahlte, und nahmen uns alle fünf in den Arm. Wir hatten es gut und wir wussten das. Dieser Eintrag entsteht, weil ich nicht schlafen kann, während alle meine Lieben selig schlummern. Nur unser Bello, mein Freund, hält neben mir die Stellung. Manchmal habe ich fast ein wenig Angst, dass unser Glück zerbrechen könnte.

Unerwarteter Besuch im neuen Haus

Dienstag, Dezember 22nd, 2009

Zwei Tage vor dem Heiligen Abend klingelte es. Ich dachte an einen Paketservice, und überlegte schon, was denn noch kommen könnte, denn ich hatte alle Geschenke, doch längst beisammen. Gedankenverloren ging ich zur Haustüre, um zu öffnen, da blieb mir doch glatt die Spucke weg. Vor der Türe stand meine beste Freundin, die vor einem Jahr nach Australien gezogen war, dort geheiratet hatte. Wir hatten das letzte Jahr über wenig Kontakt. Auch sie hatte mit ihrem Mann zusammen das geerbte Haus seiner Eltern umgebaut und war richtig im Stress. So reichte es eben nur für zeitweilige Lebenszeichen per E-Mail. Mehr als kurze Lageberichte und der Trost auf bessere Zeiten war nicht drin gewesen. Sie wusste, dass wir nicht mehr in der alten Wohnung wohnten und ich hatte ihr auch einmal die neue Adresse geschrieben. 

Da stand sie nun, und meine Überraschung war noch größer, als ich sie das erste Mal wieder losgelassen hatte. Deutlich wölbte sich ihr Bauch: Sie war schwanger. Ihren Mann, der neben ihr stand und der Wiedersehensfreude grinsend folgte, grüßte ich dann endlich auch. Ich kannte ihn nur flüchtig von seinen wenigen besuchen in Deutschland. Warren hieß er, und war eigentlich ganz sympathisch. Mein Bello wedelte die neuen Menschen in seinem Reich etwas zögerlich an, aber als er merkte, dass dies willkommener Besuch war, freute er sich auch ungetrübt. Er ließ sich kraulen während ich Kaffee kochte. Was gab es für Fragen und Antworten! Wie im Fluge verging die Zeit, bis die Kinder und dann auch mein Mann nach Hause kamen.

Torsten nahm mich beiseite, als ich das Abendessen vorbereitete. Der Besuch war so überraschend gekommen, es gab so viel zu erzählen. Er fragte mich, ob ich den beiden nicht unser Gästezimmer anbieten wollte. Das hatte ich doch glatt vergessen. Es war das erste Mal, dass dieses Zimmer Verwendung finden konnte. Wie konnte ich so vergesslich sein! Das Angebot lehnten Warren und Silvia aber dankend ab. Sie waren schon bei ihren Eltern in der Wohnung untergebracht. Aber sie wollten uns noch einige Male besuchen oder etwas mit uns zusammen unternehmen, solange sie da waren. Nun sitze ich hier an meinem Schreibtisch, denke ein wenig über alte Zeiten nach, freue mich auf den Heiligen Abend und die folgenden Tage. Die Überraschung war gelungen!

Weihnachten im neuen Haus

Sonntag, Dezember 20th, 2009

Das erste Weihnachtsfest rückt näher. Die Wunschzettel der Kinder sind geschrieben, der Adventskranz im Wohnzimmer ist Mittelpunkt unserer Abende. Die Kinder wünschen sich einige Spielsachen, aber auch Wünsche für ihre Zimmer sind noch einmal aufgetreten. Sonja wünscht sich neue Vorhänge, Sarah einen anderen Schreibtisch und Sven eine Regalwand für seine Spielzeugautos und Bücher. Wann immer mein Job es zulässt, und die Kinder nach den Hausaufgaben Zeit haben, backen wir Plätzchen. Die Hälfte davon ist immer gleich verschwunden. Würde ich so viele süßen Sachen essen, wäre ich schon 10 Kilo schwerer, aber den Kindern macht das scheinbar nichts. Bei mir wäre schon längst wieder eine Fastenkur fällig.

Langsam muss ich auch einmal überlegen, was es an Weihnachten zu essen gibt. Schließlich feiern wir alle den Heiligen Abend und den zweiten Feiertag bei uns. Der Baum steht schon draußen vor dem Haus, natürlich noch im Netz und schön verpackt, dass er frisch bleibt. Die Kugeln sind noch im Keller, aber die Lichterketten, die ich nach und nach für die Fenster der alten Wohnung gekauft hatte, haben ihren Platz auch in den neuen gefunden. Sie waren nur viel zu wenig. Ein Nikolaus, der sich am Seil zum Dach hoch zieht, und ein Rentierschlitten im noch unfertigen Garten mussten auch neu gekauft werden. Aber solche Sachen hat man ja einige Jahre, es war also keine sinnlose Investition. Den Kindern das Weihnachtsfest und die Adventszeit so schön, wie möglich zu gestalten, ist ja nicht nur von Plätzchen und Stollen abhängig. Auch Kerzen und Lichter gehören für mich da unweigerlich dazu.

Heute Abend, spätestens morgen werden ich einmal die Geschenke einpacken. Zumindest die, die ich schon habe. Einige Bestellungen aus Online Shops sind noch nicht da, in die Stadt muss ich auch noch einmal. Ich hatte mir zwar vorgenommen, dieses Jahr Weihnachten nach dem stressigen Hausbau besonders ruhig anzugehen, aber wie immer: Der Stress lässt sich eben niemals ganz vermeiden. Torsten bekommt natürlich auch etwas besonders Schönes. Ich möchte ihn mit einem Skiurlaub überraschen. Das Geld dafür habe ich mir verdient, als ich meiner Chefin einige Notsituationen erleichterte. Torsten weiß nichts davon, dass ich eine kranke Kollegin vertreten habe und einige Vormittage mehr gearbeitet habe. Dieses Geld ist für den Urlaub, da wir es ja sonst auch nicht gehabt hätten. Österreich, vielleicht das Gebiet der Tauplitzalm, wäre beim bevorzugtes Gebiet, aber das lasse ich meinen Schatz entscheiden. Er hat so viel gearbeitet, im letzten Jahr, das muss ich einfach honorieren. Ich bin gespannt, was ich bekomme. Die Kinder sind manchmal sehr verschreckt, wenn ich unerwartet ein Zimmer betrete. Sie haben rote Bäckchen und leuchtende Augen, ein Zeichen, dass es ihnen gut geht, sie Spaß haben und vielleicht auch ein Geheimnis aushecken.

Die Abende, an denen es früh dunkel wird und natürlich die Lichter in den Fenstern machen uns das Kuscheln, Spielen und auch das Eheleben wieder besonders schön. Die Vertrautheit sowohl zwischen Eltern und Kindern, aber auch zwischen meinem Mann und mir könnte gar nicht besser sein. Und das kosten wir auch aus, wann immer wir Zeit haben. Und noch einmal muss ich betonen, dass auch das Weihnachtsfest ganz anders ist, wenn man es im eigenen Haus feiern kann, mit genug Platz für den Baum, mit einem fröhlich kläffenden Hund und lieben, zufriedenen Kindern. Der Heilige Abend kann kommen.