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Immobilien in Berlin, mieten oder kaufen und finanzieren?

Freitag, September 2nd, 2011

Berlin: Wer hier wohnt, will nicht wieder weg. Die Stadt der Städte in Deutschland, denn hier leben Politik der höchsten Ebene und Kultur, Historie und Moderne Tür an Tür. Das Leben pulst zu jeder Minute in der Stadt, in der die Kneipen nach dem 24/7 Prinzip – also rund um die Uhr und jeden Tag – geöffnet haben. Sicher gibt es in Berlin sehr noble, ganz passable und eher unbeliebte Stadtviertel und entsprechende Wohnmöglichkeiten. Eine Wohnung in Berlin ist dennoch eine Bleibe, eine Heimat inmitten der geschichtsträchtigsten, modernsten und im Auge der Welt stehenden Stadt, die so lange das Zeichen des Krieges, der Trennung, aber heute der Versöhnung ist. Es stellt sich immer die Frage, ob eine Wohnung in Berlin einfach gemietet werden soll, oder ob eine Finanzierung und damit die Aussicht auf späteres Eigentum die bessere Alternative ist. Immobilien in Berlin zu kaufen, bedeutet, einen Wert zu besitzen, der später auch bei Fremdnutzung Erträge bringen kann. Auch, wenn das Alter vielleicht einen Umzug aus der Stadt in eine ruhigere Gegend mit sich bringt, lässt sich eine Wohnung in Berlin immer vermieten. Wer jedoch genau weiß, dass er in Berlin niemals alt werden wird, weil er zum Beispiel irgendwann sein Elternhaus erben wird, hat die Qual der Wahl zwischen Miete oder Kauf – verbunden mit Finanzierung.

Die Finanzierung durchrechnen

Wer vor der Entscheidung zwischen Finanzierungskauf oder Mietvertrag steht, muss seine Finanzlage durchleuchten, darf aber auch nicht vergessen, sich diverse Finanzierungsmöglichkeiten durchzurechnen. Auf der einen Seite aller Berechnungen steht immer die voraussichtliche Miete, die pro Monat zu bezahlen ist. Hier reicht es, die Kaltmiete anzusetzen, denn Nebenkosten sind auch in einer eigenen Wohnung zu bezahlen. Wer noch gar keine Ahnung hat, wie hoch die Mieten in einem bestimmten Berliner Stadtteil sind, kann ein Portal besuchen, auf dem man Immobilien mieten kann. Hier finden sich immer Angebote, die eine ungefähre Übersicht über Größe und Mietpreis im direkten Verhältnis aufzeigen. Eine ähnlich geschnittene Wohnung zu finden, die zum Verkauf steht, ist dann die zweite Aufgabe. Für die Kalkulation der Finanzierung muss man natürlich wissen, wie viel Eigenkapital zur Verfügung steht und welche Mittel zum Beispiel aus Bausparguthaben beziehungsweise Bauspardarlehen benutzt werden kann. Immerhin sind diese Varianten der Baufinanzierung immer noch die beliebtesten in Deutschland.

Nun besteht eine Übersicht über Soll und Haben, denn die zum Kaufpreis fehlende Summe muss finanziert werden. Hierzu kann sich jeder Interessent Angebote der verschiedensten Banken einholen lassen. Der beste Vergleich ist vorzunehmen, wenn jedes Angebot über die gleiche Summe und Laufzeit des Kredits eingeholt wird. Angebote können aber auch unverbindlich über das Internet eingeholt werden: Es schadet nicht, neben der Hausbank zum Beispiel auch über die Modalitäten, zum Beispiel von www.baufi24.de und anderen Anbietern, Bescheid zu wissen. Zinssatz, Zusatzkosten und alle weiteren Modalitäten sind zu prüfen, bevor man sich für einen Kredit entscheidet, den man zurückzuzahlen auch in der Lage ist. Es ist hierbei immer besser, die Raten zu Lasten der Laufzeit ein wenig niedriger zu wählen. Immerhin kann es in den Jahren der Rückfinanzierung zu Krankheit, Arbeitslosigkeit oder anderen Einkommensengpässen kommen, die eine hohe Rate dann zusätzlich komplizieren. Eine Finanzierung in Höhe der Miete, die ohnehin zu bezahlen wäre, ist aber durchaus angemessen.

Raten statt Miete für die Immobilie: Irgendwann wird sie zum Eigentum

Die Entscheidung zwischen Kauf und Miete wird sich nicht in einigen Stunden oder Tagen fällen lassen. Die gesamte Überlegung steht aber unter einer Aussage, die sich kaum widerlegen lässt. Die Miete ist ja ohnehin zu bezahlen – davon hat der Mieter aber nichts. Den etwa gleichen Betrag zur Refinanzierung eines Kredits zu bezahlen, ist im monatlichen Finanzplan nichts anderes, als die Miete – nur dass die Zahlungen zugunsten eines späteren Eigentums geleistet werden – zwar mit Zinsen, aber immerhin unter den Gesichtspunkten der Mietersparnis im Alter oder einer zusätzlichen Altersversorgung nicht unklug. Wer also sein Leben in Berlin längerfristig plant oder sich auch aus der Ferne eine Vermietung der im Moment selbst genutzten Wohnung vorstellen kann, und zugleich eine Finanzierung auf die Beine stellen kann, handelt klug, wenn er kauft, statt mietet. Hilfen zur Vorbereitung der Baufinanzierung gibt es im Internet, zum Beispiel auf www.focus.de. Durch die hier erhältlichen Hilfsmittel ist es möglich, den in Anbetracht der Einkünfte maximalen Kaufpreis für eine Immobilie auszurechnen, aber zum Beispiel auch eine Rate inklusive Zins zu ermitteln, die „zu schaffen“ ist.