Archive for Dezember, 2009

Spione im Haus

Samstag, Dezember 19th, 2009

Die Zeit reicht heute nicht für einen langen Roman. Ich muss nur eben berichten, dass meine Kinder Spione vor dem Herrn sind. Ich war auf dem Weg zum Einkaufen, hatte aber beim Portemonnaie vergessen. Also drehte ich um und fuhr noch einmal heim. Es war verdächtig ruhig. Meine Kinder wollten die Viertelstunde, die ich beim Metzger und Bäcker brauchen würde, sinnvoll nutzen. Sie sind doch tatsächlich auf die Suche nach ihren Weihnachtsgeschenken gegangen.

Im Schlafzimmer, mit hochroten Köpfen, vor dem geöffneten Kleiderschrank, habe ich sie entdeckt. Der kleine Sven hat sich hinter dem Wasserbett versteckt. Schuldbewusst gestanden sie mir den Grund dafür. Als Strafe verdonnerte ich sie zu Hausarrest; wieder eine Premiere im neuen Eigenheim. Ob das angesichts der tollen Zimmer, die sie haben, wirklich eine Strafe ist, weiß ich nicht. Unsere Kinderzimmer sahen definitiv anders aus. Wir hatten viel weniger Spielzeug, ganz andere Möbel, aber das ist Schnee von gestern. Ich war erbost und enttäuscht, aber auf der anderen Seite konnte ich natürlich nicht wirklich lange böse sein. Bis zum Abend schmollten die Kinder in ihren Zimmern.

Torsten kam nach Hause, da konnte ich schon wieder lachen, als ich ihm die Geschichte unserer Entdecker erzählte. Auch von ihm gab es mahnende Worte, aber dann war es auch gut. Torsten konnte sich nämlich gut daran erinnern, dass auch er jedes Jahr versucht hatte die Weihnachtsgeschenk zu finden. Lieber gesunde und freche Kinder, als solche, die zu still und brav sind!

Motivation beim Schneeraeumen

Freitag, Dezember 18th, 2009

Dass es einmal Winter werden würde, war uns während der ganzen Bauzeit unserer Traum-Immobilie deutlich bewusst. Schließlich sollte vor der kalten Jahreszeit alles fertig werden, was vom Wetter irgendwie beeinflusst werden könnte. Nun war er da, der erste Schnee. Die neue Schneeschaufel heraus zu holen und mit warmer Kleidung ausgestattet nach draußen zu gehen, war eine ganz neue Erfahrung für mich.

Mein Mann war schon früh zur Arbeit gefahren, wir wollten Abends etwas unternehmen. So war ich alleine mit dem Schnee. Das Problem, das mich erwartete, war, dass ja immer noch kein Pflaster vor der Garage und der Haustüre verlegt war. Dies wäre nicht mehr machbar gewesen, weil der Winter schon zu nahe war, als wir endlich dazu gekommen wären. Eine wellige, hässliche Fläche wollten wir nicht, also verschoben wir diese Aufgabe auf das nächste Jahr.

Wie toll man auf einem Kiesfeld Schneeräumen kann, weiß bestimmt jeder, der das schon einmal gemacht hat. Der Kies war nicht gefroren, also hatte ich mehr Steine auf der Schaufel, als Schnee. Entnervt gab ich nach einiger Zeit auf.

Dementsprechend motiviert bin ich nun. Jede Schneeflocke wird beäugt, in der Hoffnung, sie löst sich noch auf, bevor sie auf dem Boden landet. Es tröstet der Gedanke, dass dieses Problem wirklich nu in diesem Winter besteht. Manchmal helfe ich mir mit etwas Salz. Torsten muss selbst ran, wenn vor der Garage zu viel liegt. Ich rede mich das erste Mal darauf heraus, dass ich ja das schwache Geschlecht bin. Torsten grinst immer nur, wenn ich das sage. Die Kinder und vor allem der Hund sind begeistert, sobald es nur ansatzweise beginnt, zu schneien. Fazit: Hoffentlich wird es bald Frühling!

Wohnung zu, Schlüssel weg

Mittwoch, Dezember 16th, 2009

Wie oft das Malheur an jedem Tag auf der ganzen Welt passiert, ist nicht statistisch erfasst. Jeder kennt aber die Lage: Der Schlüssel liegt in der Wohnung, die Türe ist ins Schloss gefallen. Nach dem ersten Schrecken weiß man: Ohne einen Schlüsseldienst kommt man nicht mehr in seine vier Wände. Ein beherzter Tritt gegen die Tür hilft sicher auch, doch der Schaden ist dann entsprechend groß. Das Schloss ist kaputt, der Türrahmen und die Tür selbst sehen auch katastrophal aus. Dieser Tritt kostet in jedem Fall mehr, als ein Schlüsseldienst und sollte wirklich nur angewendet werden, wenn in der Wohnung eine Notsituation herrscht, die das Warten auf den Helfer in der Not unmöglich macht. Ein schreiendes Baby, das allein ist, eine eingeschaltete Herdplatte, auf der gerade die Pfanne mit dem Öl heiß wird: Nicht immer hat man eine Wahl.

Glück hat man, wenn es für die Wohnung einen Generalschlüssel gibt, den der Hausmeister hergibt. Meistens aber ist der gute Mann aber gerade dann nicht erreichbar. Bleibt nur noch die Wahl, die Nummer vom Schlüsseldienst von einem Nachbarn oder einer Telefonzelle aus zu wählen, muss man auf eine größere Rechnung gefasst sein, wenn es sich um eine Schließanlage handelt, oder ein spezielles Sicherheitsschloss, das nur zerstört werden kann, um die Türe aufzubekommen. Der Schlüsseldienst bringt meistens ein neues Schloss für die Wohnung gleich mit. Zusätzlich bezahlt man Anfahrt, Arbeitszeit und Material. Da können schnell hunderte von Euro zusammen kommen. Wohl oder übel muss man die Rechnung bezahlen. Manchen Menschen passiert es nie, anderen alle paar Monate.

Single Apartment gesucht

Sonntag, Dezember 13th, 2009

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, da ziehen die eigenen Kinder aus und beginnen ihr eigenes Leben. Dies kann manchmal früher, manchmal etwas später passieren. Jedoch werden die meisten Kinder irgendwann einmal aus dem Elternhaus ausziehen und suchen meist selbst ein Apartment für Singles. Das Geld ist in dieser Zeit bei vielen noch sehr knapp, da sie sich vielleicht noch nicht wirklich gefunden haben und der Beruf erst wenige Jahre ausgeführt wird.

Sucht man hier ein Apartment, dann muss man nicht nur auf die Lage und seine eigenen Bedürfnisse schauen, sondern auch auf den Geldbeutel. Die Suche kann langwierig und anstrengend werden. Erst recht, wenn dann auch noch Haustiere mit in das neue Apartment sollen. Meist sind die Menschen davon nicht so begeistert, weil sie Angst haben, dass Dinge kaputt gemacht werden können. Man kann es über das Internet versuchen. Hier gibt es viele Anzeigen aus denen man auswählen kann. Im WWW hat man die Möglichkeit sich lange umzusehen ohne, dass jemand ständig nachfragt, ob es nun das richtige Objekt ist oder nicht. Hat man ein passendes Apartment gefunden, so kann man dort anrufen und dieses besichtigen.

Auf diese Art und Weise bleibt einem auch etwas mehr Zeit übrig, da man sich nicht jede Anzeige, die man interessant findet selbst ansehen muss. Man kann vorher anrufen und die wichtigsten Eckpunkte klären. Passen diese nicht, kann man absagen und sich einem anderen Objekt widmen. Bei der Besichtigung des Apartments sollte man eine erfahrene Person mitnehmen. Es gibt immer wieder Dinge, die übersehen werden können und über die man sich im Nachhinein ärgert.

Kinder als Problem in einer Mietwohnung

Donnerstag, Dezember 10th, 2009

Manche Nachbarn können eine Familie schon bei der Besichtigung einer Mietwohnung nicht leiden. Sie stört der Gedanke, dass quirlige, lebhafte Kinder, die manchmal eben auch Lärm machen, ins Haus einziehen. Was Menschen so bitter macht, dass sie hier gleich voreingenommen dafür sorgen, dass die neuen Mieter Probleme bekommen, ist ein Rätsel, das niemand lösen kann. Wenden sich Familien an einen Makler, bekommen sie sogar manchmal die Aussage zu hören, dass mit Kindern keine Mietwohnung frei ist. Als hätten sich alle Menschen in der Stadt gegen die jungen Menschen verschworen, so kommt man sich manchmal bei der Wohnungssuche vor.

Dass Kinder einmal durch das Treppenhaus rennen, statt artig auf Zehenspitzen zu schleichen, liegt eben in der Natur der Kleinen. Fröhliches Lachen, lautes Reden: Schon hier beginnen die Probleme. Allerdings kann auch ein Instrument, mit dem die Eltern die musikalische Ader des Kindes fördern wollen, zum Dorn im Auge der Nachbarn werden. Beschwerden über Beschwerden hagelt es, und nicht selten steht die Polizei vor der Tür, wenn ein Jugendlicher das Radio einmal laut aufgedreht hat. Hier kann niemand glücklich leben, weder die Familie selbst in ihrer Mietwohnung, noch die Nachbarn, die so sehr gehen das junge Glück wettern. Leider ist es in vielen Stadtteilen eine Tatsache, dass Kinder das größte Problem in einer Mietwohnung sind. In manchem „ehrenwerten Haus“ tun sich die Nachbarn sogar zusammen, um die jungen Menschen mit ihren Kindern gleich wieder zu vergraulen. Mobbing unter Nachbarn ist üblich geworden. Diese Tatsache ist traurig, aber nicht von der Hand zu weisen. Und solange die Nachbarn am Ende Recht bekommen, wird sich daran auch nichts ändern.

Kachelofen spart Heizkosten

Dienstag, Dezember 8th, 2009

Ein Kachelofen ist in jeder Immobilie gern gesehen. Die wohlige Wärme und das Knistern des Holzes schaffen einfach ein viel wohnlicheres Ambiente, als würde in einer Wohnung  nur mit Heizkörpern geheizt werden. Kachelöfen haben nichts mit einer biederen Einrichtung oder gar dem Landhausstil, den nicht jeder gerne in den eigenen vier Wänden sieht, zu tun. Im Gegenteil: Einen Kachelofen kann man sich in sehr modernem, zeitgemäßem Design anfertigen lassen oder kaufen.

In der Anschaffung ist so ein Ofen sicher nicht billig. Auch sollte man die Möglichkeit besitzen, Holz lagern zu können. In einer Garage, in einem Kellerabteil oder im Garten besteht die Gelegenheit hierzu. In Mietwohnungen in Wohnblocks kommt dies meistens nicht in Frage, weswegen auch selten Kachelöfen eingebaut sind. Eine Immobilie, in der ein Ofen eingebaut ist, kann sehr kostengünstig beheizt werden, wenn die Gas- oder Ölheizung zurückgedreht wird, um mit Holz und Kohlen zu heizen. Der Kachelofen heizt die meisten Räume in einer Wohnung, wenn der Eigentümer rechtzeitig einheizt und die Türen offen gelassen werden. Selbst für eine Grundwärme im Badezimmer kann gesorgt werden, sofern die Raumaufteilung günstig ist.

Im Sommer hat man etwas zu tun, bis man das nötige Holz für den Winter beziehungsweise die kalten Monate vorbereitet hat. Allerdings kann dieses auch ofenfertig gekauft werden. In der Übergangszeit vom Herbst zum Winter, oder dann im Frühjahr, wenn es schon wieder wärmer wird, reicht es oft aus, die Heizung nur für das warme Wasser einzuschalten, denn die Temperatur in den Räumen kann oft schon mit einem Ofen von nur sechs kW erreicht werden.

Mängel in der Wohnung dem Vermieter umgehend mitteilen

Freitag, Dezember 4th, 2009

Übernimmt man eine Wohnung von seinem Vermieter, wird in der Regel ein Übergabeprotokoll angefertigt, dem beide Parteien durch Unterschrift zustimmen. Nach einigen Jahren kann es aber sein, dass Mängel an der Wohnung festzustellen sind, die nichts mit dem Wohnen der Menschen zu tun haben. Fenster werden undicht, ein Heizkörper leckt oder funktioniert nicht mehr richtig, eine der Rollläden klemmt. Eigentlich ist es unverständlich, warum sich manche Mieter so lange scheuen, den Vermieter von diesen oder anderen Mängeln in Kenntnis zu setzen. Die Renovierungen in dieser Sache sind nicht Angelegenheit des Mieters, außerdem muss er mit diesen Schäden nicht leben.

Am besten ist es, zunächst einmal das freundliche Gespräch, persönlich, am Telefon oder in Form eines Briefes zu suchen. Nicht alle Vermieter sind in greifbarer Nähe, sodass vielleicht eine schriftliche Meldung die beste Lösung ist. In der Regel dauert es dann nicht mehr lange, bis die Eigentümer den Schaden sichten und sich um die Behebung kümmern. Handwerker kommen ins Haus und bald schon ist in der Wohnung von zugigen Fenstern oder einem kaputten Heizkörper nichts mehr zu sehen. Je eher der Schaden gemeldet wird, umso günstiger ist die Reparatur, umso schneller wieder Ruhe in den gemieteten vier Wänden.

Leider gibt es auch unter Vermietern schwarze Schafe. Sie kümmern sich nicht um die Belange der Mieter, sehen nicht, dass es ihr Hab und Gut ist, welches Schäden aufweist und somit weniger Wert ist. Über Mietminderungen erkundigt man sich am besten beim Mieterschutzbund, der sicher Auskunft erteilt. Kommt es zum Streit, ist es gut, wenn man schriftliche Nachweise über die sofortige Schadensmeldung vorlegen kann.

Glanz und Gloria mit einer Villa

Dienstag, Dezember 1st, 2009

Mancher sehnsüchtiger Blick wird aus dem Fenster geworfen, wenn die Mieter kleiner Wohnungen wieder einmal an einer prunkvollen Villa vorbei fahren. Gerne würde man auch so wohnen, hätte ein solch tolles Haus mit einem schönen Garten und natürlich auch das dicke Auto in der Garage stehen. Der Traum vom Reichtum, von Personal und Sorglosigkeit, wenig Arbeit und großem Luxus verbindet sich automatisch mit dem Anblick einer Villa.

Bis man eine Villa kaufen oder bauen lassen kann, muss man allerdings einiges sparen oder zumindest von zu Hause mitbekommen. Manche schaffen es auch, sich durch einen Lottogewinn diesen Luxus zu ermöglichen, diese Fälle sind allerdings eher die Ausnahme. Ein gutes Elternhaus, eine eigene, fundierte Ausbildung oder das Glück, einen gut bezahlten Job zu haben: Das sind die Voraussetzungen, um eine Villa bewohnen zu können. Das Leben mit Butler, Chauffeur und Hausperle will erst einmal finanziert werden.

Neid möchte auf den ersten Blick durchaus aufkommen. Einmal abgesehen vom finanziellen Aufwand, der, begonnen beim Kaufpreis und endend bei den Unterhaltskosten, um die Villa herrscht, ist das Leben auf der Sonnenseite im Leben aber nicht immer ein reines Honigschlecken. Schnell ist der Traum ausgeträumt, wenn das Budget auf einmal knapp wird. Auch als scheinbar reicher Mensch ist man vor den Banken nicht sicher, wenn die Zahlungen ausbleiben und man sich die Villa mit allem Drumherum nicht mehr leisten kann. Mancher entscheidet sich nach kurzem Überlegen, dass er das alles gar nicht möchte. Er bleibt zufrieden in seiner Mietwohnung, genießt sein Leben und hat sein Auskommen.