Archive for Dezember, 2009

Finanzierung eines Holzhauses

Donnerstag, Dezember 31st, 2009

Die Finanzierung eines Hauses kann sehr kompliziert werden. Zuerst einmal sollte man sich jedoch ein Höchstlimit setzen. Diese Grenze ist wichtig, dass man ungefähr planen kann wie lange man an den Schulden zu knabbern hat. Manche möchten das auch, weil sie einfach sagen, für dieses Geld muss das Haus errichtet werden. Ein Holzhaus wird sehr gerne gebaut, denn es ist natürlicher und sieht auch von außen für viele Menschen schöner aus. Manche Menschen haben einen eigenen Wald und möchten das eigene Holz für den Bau verwenden.

Dies ist nicht einfach, denn dasHolz muss richtig bearbeitet und verarbeitet werden, dass es als Baumaterial verwendet werden kann. Setzt man sich damit auseinander, so kann man dies natürlich tun und die Finanzierung wird wahrscheinlich niedriger. Werden die Baumaterialien gestellt, so kann es sein, dass man schon einige tausend Euro spart beim Hausbau. Diese können dann für andere Dinge verwendet werden. Man sollte aber bei der Finanzierung dennoch damit rechnen, dass man Holz zukaufen muss, weil das eigene nicht reicht. So ist man bei der Kalkulation auf jeden Fall auf der sicheren Seite und hat noch etwas Spielraum, wenn manche Dinge nicht so klappen, wie man sich das vorgestellt hat.

Die Finanzierung eines Holzhauses mit eigenem Holz sollte aber auch mit einem Bankangestellten oder einem anderen Berater besprochen werden. Diese haben solche Planungen häufiger und wissen genau, wie viel Geld wirklich nötig ist und wie hoch die Zinsen und Raten sein werden, die man dann zurückbezahlen muss. Dies ist wichtig, um den Überblick nicht zu verlieren.

Immobilien im Ausland kaufen

Dienstag, Dezember 29th, 2009

Immobilien können nicht nur im Inland gekauft werden, sondern auch im Ausland. Viele Menschen haben ein kleines Ferienhäuschen auf einer schönen Insel oder an einem warmen Fleckchen Erde. Dieses muss natürlich auch erst einmal gebaut oder aber gekauft werden. Meist ist es nicht einfach, denn man wohnt tausende Kilometer weit weg und hat es nicht einfach dort an ein Haus zu kommen. Mit Hilfe eines Maklers werden aber die meisten Käufe dann doch gut abgeschlossen.

So ein Makler hat andere Reichweiten und kann sich mit anderen Maklern aus der ausgewählten Region in Verbindung setzen. So können Häuser oder aber auch Wohnungen ausgesucht und per Mail verschickt werden. Entsprechen die Fotos und die Größe und Lage den Vorstellungen, so fahren die meisten Menschen an den Ort hin und sehen sich das Haus selbst noch einmal an. Sind die ausgewählten Immobilien dann wirklich passend, wird eine ausgesucht oder vielleicht auch zwei und diese dann gekauft. Der Kauf im Ausland hat aber einige Tücken.

Nicht in jedem Land darf man als Ausländer ein Haus kaufen. Dies muss man vorher sehr genau abklären, wie weit man gehen darf und kann. Die Behörden helfen hier gerne weiter und werden einem auch genau erklären, welche Verträge nötig sind, um ein Haus wirklich kaufen zu können. Die Bezahlung alleine ist nämlich nicht ausschlaggebend um Besitzer eines Hauses zu werden. Sind alle Verträge geprüft und alles soweit in Ordnung, so kann man sich schon mit der Einrichtung befassen und vielleicht auch schon die nächste Party in dem kleinen Haus planen. Mit Hilfe eines Maklers ist dies eigentlich sehr schnell umsetzbar und man muss nicht lange warten, bis man sein neues Domizil beziehen kann.

Der zweite Feiertag – Gartenplanung fürs neue Haus

Sonntag, Dezember 27th, 2009

Was bin ich müde. Ein Dreigänge-Menü zu kochen, für 9 Leute, das ist kein Honiglecken. Auch, wenn es ein wunderbarer Tag war, bin ich froh, dass er vorbei ist. Ich habe das erste Mal nicht alles in Ordnung. Ich habe es einfach nicht mehr geschafft, nach dem ganzen Kochen und Geschirr wegräumen, am Abend noch durchzuwischen. Ist das ein erstes Anzeichen von Schlamperei? Nein. Es hat Zeit bis morgen früh, und sowohl die Kinder als auch mein Ehemann haben mir volle Unterstützung zugesagt. Die Kinder haben Ferien, mein Mann  und ich beide Urlaub. Ausschlafen und dann putzen muss auch noch reichen.

Es gab eine Grießklößchen Suppe, einen deftigen Sauerbraten und als Nachtisch Eis mit heißen Himbeeren. Alles selbst gemacht, bis auf das Eis. Eigentlich nichts Außergewöhnliches, aber ohne Päckchen und Hilfsmittel doch eine gewisse Arbeit. Außerdem kommen ja noch die gestrengen Augen der Mütter hinzu, die ja doch eine gewisse Belastung sind.

Das Gesprächsthema war diesmal nicht das neue Haus, sondern der Garten. Langsam mussten wir uns ja einen Plan zu Recht legen, wo Rasen hinsollte, wo Beete und Rabatten angelegt werden sollen. Einen Outdoor Swimspa konnten wir uns im Moment noch nicht leisten, aber irgendwann sollte auch dieser Traum in Erfüllung gehen. Eine Schaukel für die Kinder musste auch irgendwie möglich gemacht werden. Ein kleiner Schuppen, ein Komposthaufen, aber auch Obstbäume sollten Teile des Gartens werden. Die Bauarbeiten waren also noch nicht ganz abgeschlossen. Erdbewegungen der größeren Art standen nicht mehr bevor, aber bis Pflaster und Garten bezahlt und fertig gestellt sein würden, wird noch viel Schweiß fließen, werden noch einige Arbeitsstunden vergehen. Die eigene Immobilie ist eben doch ein ganz anderes Kaliber, im Vergleich zur Wohnung, die man nur gemietet hat. Die Arbeit geht nie aus, das Geld auf der Bank ist nie zu viel.

Rosen und einen Rhododendron wollte ich unbedingt. Eine tolle Kletterrose, von der ich in diesem Jahr noch nicht allzu viel haben dürfte, muss gepflanzt werden, und auch ein kleines Treibhaus will ich irgendwann haben. Gartenmöbel müssen für den Anfang sehr billig sein. Die lassen sich ja nach und nach austauschen. Der Grill wartet in der Garage schon auf die Einweihung des neuen Gartens. Aber dazu muss erst einmal der Winter vergehen und dann warten die Ärmel zum Hochkrempeln. Ob ich noch baden gehe? Auf Nachbarn muss ich ja nicht mehr aufpassen, und mein Rücken wäre sicher erfreut. Aber Torsten schläft schon, also ab in die Dusche. Morgen ist auch noch ein Tag.

Der erste Feiertag – Klatsch und Tratsch zum Hausbau

Samstag, Dezember 26th, 2009

Wieder ist es Abend geworden, aber wieder will ich meine Gedanken festhalten. Heute hatten wir einmal richtig Zeit, uns mit Warren und Silvia zu unterhalten. Wir waren zum Mittagessen verabredet, die Kinder waren bei den Schwiegereltern. Wir hatten also ungestörte, unbegrenzte Zeit. Wir holten die beiden ab und fuhren zu unserem Lieblingschinesen, wo wir einen Tisch bestellt hatten. Natürlich waren unsere Immobilien das Hauptgesprächsthema.

Warren berichtete mit seinem Akzent, dass er manchmal am liebsten aufgegeben hätte. Der Umbau war von extrem vielen Pannen begleitet, von denen die beiden nun schwatzend berichteten. Wir konnten nicht anders, wir lachten. Auch wir waren nicht immer nur vom Glück geküsst. Vor allem die Geschichte vom zusammengekrachten Bett amüsierte die beiden. Alle Bauabschnitte wurden durchgesprochen, verglichen, diskutiert. Wir redeten und redeten. Ich dachte daran, den beiden das Fotobuch noch zeigen zu können. Das wollten wir dann beim Kaffee zu Hause machen. Auch die richtige Besichtigung unseres Hauses stand noch bevor. Beim ersten Wiedersehen hatte ich auch daran nicht gedacht.

Der nächste Lachanfall erfolgte, als Silvia, bei uns daheim angekommen, aus ihrer Handtasche just in dem Moment das eigene Bilderbuch vom Hausbau herauszog, als ich es aus dem Schrank holte. So konnten Torsten und ich uns auch ein Bild davon machen, wie die beiden wohnten. Eigentlich auch nicht schlecht, aber ich war sehr glücklich mit unserem Haus und hätte für nichts auf der Welt mit dem Abenteuer Australien getauscht. Über einen Besuch können wir ja einmal reden, auch wenn die Reise mit fünf Personen nicht gerade billig werden wird. Etwas einschränken müssen wir uns durch die Raten ja doch. Silvia bestätigte mir die Meinung, jedoch anders herum. Das eingezwängte Leben in die deutschen Sitten und Gebräuche war ihr lange fremd geworden.

Tür an Tür werden wir beide wohl nie wieder leben können. Einmal im Jahr ist ihrerseits ein Besuch in der Heimat geplant. Darauf und auf das Internet mussten wir uns also beschränken. Ich hatte einige Freundinnen, aber keine so gute, wie sie. Einen Stich versetzte mir das plötzliche Bewusstsein, dass es nie wieder so werden würde, wie zu unserer Schul- und Singlezeit, dann doch. Auch jetzt denke ich noch darüber nach, was wir für schöne Zeiten erlebt haben. Ich muss morgen unbedingt einmal in den Fotoalben blättern. Aber halt, morgen ist das große Familienessen. Ich sollte schnellstens ins Bett. Die Fotos dann eben übermorgen.

Immobilien auf Zeit vermieten

Freitag, Dezember 25th, 2009

Immer mehr Menschen entscheiden sich, in Immobilien zu investieren, wenn sie etwas Geld gespart haben. Kein Wunder, bedenkt man, dass manchmal Wohnungen und Immobilien zu besonders günstigen Preisen angeboten werden. Im internationalen Vergleich fallen die Unterschiede in den Immobilienpreisen besonders auf, liegt der Quadratmeterpreis in London doch um die 15.000 Euro, in Berlin hingegen bei nur 3.000 Euro. Nicht viel anders sieht es bei einem Einfamilienhaus in Spandau aus.

Nicht nur die günstigen Preise locken die Investoren an. Viele entscheiden sich auch, die Wohnungen zu kaufen und weiter zu vermieten. Schließlich findet sich manche sehr ideale Lage, die durchaus für die Vermietung geschaffen ist. Auch wenn viele Wohnungen jedoch so geschnitten sind, dass sie sich kaum eignen, um fest vermietet zu werden, kann man diese auf Zeit vermieten. Am besten stattet man die Wohnungen dann gleich mit Möbeln aus und vermietet sie zeitlich befristet.

Der Vorteil für die Eigentümer: Die Wohnung ist kurzfristig verfügbar, sollte man sie selbst benötigen. Meist müssen keine langen Kündigungsfristen eingehalten werden, sondern nur die Befristung des Mietvertrages muss abgewartet werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass man die Miete für die Wohnungen, je nach Nachfrage, anpassen kann. Eine kurzfristige Steigerung der Mieten ist hierbei also durchaus möglich.

Weiterhin kann man die Wohnung auch als Feriendomizil nutzen. Dabei werden die möblierten Wohnungen nur in den Zeiten vermietet, in denen sie nicht selbst genutzt werden. Außerhalb der Ferien verdient das Domizil für die Eigentümer also noch weiteres Geld. Für die korrekte Abwicklung von Mietverträgen und anderen Dingen bieten sich verschiedene Unternehmen an, die die gesamte Verwaltung der Wohnungen und so weiter übernehmen.

Oh Tannenbaum im neuen Haus

Freitag, Dezember 25th, 2009

Heilig Abend ist vorbei. Keine Minute wäre Zeit gewesen, um am PC zu sitzen. Außerdem wäre es schade um jeden einzelnen Augenblick gewesen, den wir im Rahmen der Familie erlebt haben. Der heilige Abend gehörte den Eltern, uns und unseren Kindern. Das ganze Haus erstrahlte von Kerzen, Lichterketten und Weihnachtsschmuck. Schon lange, bevor es soweit war, war ich mit allem fertig. Ich war aufgeregter, als ich jemals zu Weihnachten war.

Den Christbaum hatte ich am Abend vorher zusammen mit Torsten geschmückt. Die Rollos waren herunter gelassen, die Türe versperrt. So konnte ich auch die Geschenke schon platzieren, ohne die Kinder aus dem Haus schicken zu müssen. Das Wohnzimmer war der Gral, den alle erobern wollten. Doch wir genossen den Tag mit einem schönen Frühstück, einem ausgedehnten Spaziergang. Gegen 14 Uhr ging es unter die Dusche, und dann wurden die schönsten Kleider angezogen. Torsten und Sven im Anzug, Wir Mädels alle in Schale: Wir gaben ein schönes Bild ab, das auch die Kamera vom Schwiegervater einige Male festhalten musste. Um vier sollten die Eltern und Schwiegereltern zum Kaffee kommen. Plätzchen, Stollen und Glühwein, lustiger Tratsch und spannende Vorfreude: Die Stimmung war hervorragend. Wir älteren Damen bereiteten dann auch das Abendessen vor, pünktlich für sieben Uhr. Die Kinder platzten vor Ungeduld, trauten sich aber nicht, etwas zu sagen. Würstchen, Kraut, Bratkartoffeln: Das typische Familienessen am Heiligen Abend schmeckte vorzüglich, wurde aber hastiger verschlungen, als jede noch so hektische Zwischenmahlzeit auf dem Bau.

Endlich läutete mein Vater das Glöckchen. Alle stürmten in das Wohnzimmer. Jeder, wirklich jeder hatte vor Erwartung glänzende Augen. Der Stolz darüber, im eigenen Haus Weihnachten feiern zu können, war ungebrochen bei Torsten und mir. Dann wieder der ganz besondere Moment, der mich jedes Jahr vor Rührung weinen lässt: Wir sangen alle zusammen Stille Nacht, heilige Nacht. Auch Schwiegermutter und meine Mutter hatten Tränen in den Augen, und wenn ich mich recht entsinne, musste auch mein Herr Papa etwas schlucken. Sogar die Kinder hielten bis zur dritten Strophe durch. Dann gab es aber kein Halten mehr. Die Geschenke wurden ausgepackt, der Baum bewundert, ein bisschen Glühwein verschüttet, der Hund kläffte fröhlich: Das bunte Treiben, das am Heiligen Abend immer einige Momente aussetzt und zur Ruhe kommt, hatte wieder eingesetzt.

Um zehn gingen wir zur Messe, danach die Eltern nach Hause, und wir auch. Wir standen vor dem Haus, das immer noch festlich erstrahlte, und nahmen uns alle fünf in den Arm. Wir hatten es gut und wir wussten das. Dieser Eintrag entsteht, weil ich nicht schlafen kann, während alle meine Lieben selig schlummern. Nur unser Bello, mein Freund, hält neben mir die Stellung. Manchmal habe ich fast ein wenig Angst, dass unser Glück zerbrechen könnte.

Wohnungen im Alter

Dienstag, Dezember 22nd, 2009

Im Alter werden Wohnungen manchmal zu einsamen und tristen Orten. Die Krankheiten, die mit dem Alter nun einmal einhergehen, machen ein Verlassen der eigenen Räume manchmal unmöglich. Die Familie steht voll im Berufsleben, hat Kinder und andere Verpflichtungen, so dass man auch hier nicht unbedingt Abwechslung, Hilfe oder Zuwendung erfahren und erwarten kann. Vielleicht kommt alle paar Tage jemand vorbei, um bei den nötigsten Besorgungen zu helfen oder ein wenig zu einer Tasse Kaffee Gesellschaft zu leisten. Das war es aber auch schon und dann ist das TV Gerät wieder die einzige Auflockerung eines ansonsten sehr einsamen Tages. Manchmal wohnt die Familie aber auch einfach viel zu weit weg, was sich dann erst als Problem erweist, wenn die Eltern oder Großeltern nicht mehr alleine zu Recht kommen.

Auch finanzielle Not durch eine einfach viel zu knappe Rente kann ein Grund sein, warum alte Menschen in ihren Wohnungen vereinsamen. Sie können sich keine passende Kleidung mehr kaufen, keine gesellschaftlichen Kontakte mehr knüpfen. Das Geld fehlt selbst für eine Tasse Kaffee oder einen Besuch eines Seniorennachmittages. Die Wohnungen werden zum Gefängnis, weil die Rente nur für das Nötigste reicht. Zurückgezogen und verbittert leben diese Menschen dann, abseits aller Freundschaften und Besuche. Manchmal sind ein Hund oder eine Katze, mit denen die Senioren das wenige Geld noch teilen, der einzige Lichtblick nach dem Tod des Lebenspartners. Bezahlte häusliche Pflege oder eine Unterbringung im Seniorenheim kommen für viele nicht in Frage, so lange sie noch die Kraft haben, wenigstens das Wichtigste selbst zu erledigen.

Unerwarteter Besuch im neuen Haus

Dienstag, Dezember 22nd, 2009

Zwei Tage vor dem Heiligen Abend klingelte es. Ich dachte an einen Paketservice, und überlegte schon, was denn noch kommen könnte, denn ich hatte alle Geschenke, doch längst beisammen. Gedankenverloren ging ich zur Haustüre, um zu öffnen, da blieb mir doch glatt die Spucke weg. Vor der Türe stand meine beste Freundin, die vor einem Jahr nach Australien gezogen war, dort geheiratet hatte. Wir hatten das letzte Jahr über wenig Kontakt. Auch sie hatte mit ihrem Mann zusammen das geerbte Haus seiner Eltern umgebaut und war richtig im Stress. So reichte es eben nur für zeitweilige Lebenszeichen per E-Mail. Mehr als kurze Lageberichte und der Trost auf bessere Zeiten war nicht drin gewesen. Sie wusste, dass wir nicht mehr in der alten Wohnung wohnten und ich hatte ihr auch einmal die neue Adresse geschrieben. 

Da stand sie nun, und meine Überraschung war noch größer, als ich sie das erste Mal wieder losgelassen hatte. Deutlich wölbte sich ihr Bauch: Sie war schwanger. Ihren Mann, der neben ihr stand und der Wiedersehensfreude grinsend folgte, grüßte ich dann endlich auch. Ich kannte ihn nur flüchtig von seinen wenigen besuchen in Deutschland. Warren hieß er, und war eigentlich ganz sympathisch. Mein Bello wedelte die neuen Menschen in seinem Reich etwas zögerlich an, aber als er merkte, dass dies willkommener Besuch war, freute er sich auch ungetrübt. Er ließ sich kraulen während ich Kaffee kochte. Was gab es für Fragen und Antworten! Wie im Fluge verging die Zeit, bis die Kinder und dann auch mein Mann nach Hause kamen.

Torsten nahm mich beiseite, als ich das Abendessen vorbereitete. Der Besuch war so überraschend gekommen, es gab so viel zu erzählen. Er fragte mich, ob ich den beiden nicht unser Gästezimmer anbieten wollte. Das hatte ich doch glatt vergessen. Es war das erste Mal, dass dieses Zimmer Verwendung finden konnte. Wie konnte ich so vergesslich sein! Das Angebot lehnten Warren und Silvia aber dankend ab. Sie waren schon bei ihren Eltern in der Wohnung untergebracht. Aber sie wollten uns noch einige Male besuchen oder etwas mit uns zusammen unternehmen, solange sie da waren. Nun sitze ich hier an meinem Schreibtisch, denke ein wenig über alte Zeiten nach, freue mich auf den Heiligen Abend und die folgenden Tage. Die Überraschung war gelungen!

Verkauf einer maroden Wohnung

Sonntag, Dezember 20th, 2009

Wohnungen sind nicht immer in einem sehr guten Zustand. Manche wohnen dort über Jahre hinweg und kümmern sich sehr schlecht um diese Wohnung. Der Vermieter hat nur begrenzte Mittel die ihm zur Verfügung stehen um dort einzugreifen. Gelingt es ihm nicht schnell genug, oder bemerkt er es vielleicht auch nicht sofort, so kann es passieren, dass die Wohnung, verschimmelt, marode und vielleicht auch nicht mehr zu gebrauchen ist. Diese Wohnung dann noch zu verkaufen, kann große Probleme mit sich bringen. Niemand möchte in einer Wohnung leben, in der auch der Schimmel Zuhause ist. Zusätzlich werden marode Balken und kaputte Wände nicht sehr geschätzt und können dazu führen, dass der Käufer abspringt. Muss man jedoch diese marode Wohnung loswerden, so gibt es einige Möglichkeiten, um den Wert der Wohnung etwas anzuheben und vielleicht auch einen Käufer zu finden.

Die marode Wohnung sollte in jedem Falle erst einmal von einem Profi untersucht werden. Dieser kann feststellen, ob diese Wohnung noch bewohnbar ist, oder zuerst grundsaniert werden muss. Gibt er sie frei, so kann mit einigen Mitteln der Schimmel beseitigt und die Böden und Wände wieder etwas auf Vordermann gebracht werden. Natürlich wird aus dieser Wohnung mit wenig Geld und noch weniger Zeit keine Wohnung ohne Mängel. Deshalb wird sie auch keinen allzu hohen Preis bringen. Dennoch machen kleine Ausbesserungen viel aus und können helfen die Wohnung zu verkaufen. Es gibt auch viele Unternehmen, die einem hier unter die Arme greifen können und dabei helfen die Wohnung in ein besseres Licht zu rücken.

Weihnachten im neuen Haus

Sonntag, Dezember 20th, 2009

Das erste Weihnachtsfest rückt näher. Die Wunschzettel der Kinder sind geschrieben, der Adventskranz im Wohnzimmer ist Mittelpunkt unserer Abende. Die Kinder wünschen sich einige Spielsachen, aber auch Wünsche für ihre Zimmer sind noch einmal aufgetreten. Sonja wünscht sich neue Vorhänge, Sarah einen anderen Schreibtisch und Sven eine Regalwand für seine Spielzeugautos und Bücher. Wann immer mein Job es zulässt, und die Kinder nach den Hausaufgaben Zeit haben, backen wir Plätzchen. Die Hälfte davon ist immer gleich verschwunden. Würde ich so viele süßen Sachen essen, wäre ich schon 10 Kilo schwerer, aber den Kindern macht das scheinbar nichts. Bei mir wäre schon längst wieder eine Fastenkur fällig.

Langsam muss ich auch einmal überlegen, was es an Weihnachten zu essen gibt. Schließlich feiern wir alle den Heiligen Abend und den zweiten Feiertag bei uns. Der Baum steht schon draußen vor dem Haus, natürlich noch im Netz und schön verpackt, dass er frisch bleibt. Die Kugeln sind noch im Keller, aber die Lichterketten, die ich nach und nach für die Fenster der alten Wohnung gekauft hatte, haben ihren Platz auch in den neuen gefunden. Sie waren nur viel zu wenig. Ein Nikolaus, der sich am Seil zum Dach hoch zieht, und ein Rentierschlitten im noch unfertigen Garten mussten auch neu gekauft werden. Aber solche Sachen hat man ja einige Jahre, es war also keine sinnlose Investition. Den Kindern das Weihnachtsfest und die Adventszeit so schön, wie möglich zu gestalten, ist ja nicht nur von Plätzchen und Stollen abhängig. Auch Kerzen und Lichter gehören für mich da unweigerlich dazu.

Heute Abend, spätestens morgen werden ich einmal die Geschenke einpacken. Zumindest die, die ich schon habe. Einige Bestellungen aus Online Shops sind noch nicht da, in die Stadt muss ich auch noch einmal. Ich hatte mir zwar vorgenommen, dieses Jahr Weihnachten nach dem stressigen Hausbau besonders ruhig anzugehen, aber wie immer: Der Stress lässt sich eben niemals ganz vermeiden. Torsten bekommt natürlich auch etwas besonders Schönes. Ich möchte ihn mit einem Skiurlaub überraschen. Das Geld dafür habe ich mir verdient, als ich meiner Chefin einige Notsituationen erleichterte. Torsten weiß nichts davon, dass ich eine kranke Kollegin vertreten habe und einige Vormittage mehr gearbeitet habe. Dieses Geld ist für den Urlaub, da wir es ja sonst auch nicht gehabt hätten. Österreich, vielleicht das Gebiet der Tauplitzalm, wäre beim bevorzugtes Gebiet, aber das lasse ich meinen Schatz entscheiden. Er hat so viel gearbeitet, im letzten Jahr, das muss ich einfach honorieren. Ich bin gespannt, was ich bekomme. Die Kinder sind manchmal sehr verschreckt, wenn ich unerwartet ein Zimmer betrete. Sie haben rote Bäckchen und leuchtende Augen, ein Zeichen, dass es ihnen gut geht, sie Spaß haben und vielleicht auch ein Geheimnis aushecken.

Die Abende, an denen es früh dunkel wird und natürlich die Lichter in den Fenstern machen uns das Kuscheln, Spielen und auch das Eheleben wieder besonders schön. Die Vertrautheit sowohl zwischen Eltern und Kindern, aber auch zwischen meinem Mann und mir könnte gar nicht besser sein. Und das kosten wir auch aus, wann immer wir Zeit haben. Und noch einmal muss ich betonen, dass auch das Weihnachtsfest ganz anders ist, wenn man es im eigenen Haus feiern kann, mit genug Platz für den Baum, mit einem fröhlich kläffenden Hund und lieben, zufriedenen Kindern. Der Heilige Abend kann kommen.