Archive for November, 2009

Wohnungen selber hübsch dekorieren

Samstag, November 28th, 2009

Wohnungen sind immer nur so schön, wie man sie sich selber einrichtet. Natürlich unter Berücksichtigung der eigenen finanziellen Mittel kann man so manches selbst bewerkstelligen, um die eigenen vier Wände etwas wohnlicher zu gestalten. Schon Blumen verleihen kargen Wohnungen einen ganz anderen Charme. Wenn auf den Fensterbänken, oder vielleicht auf einer Blumenbank im Wohnzimmer einige schöne Zimmerpflanzen stehen, die zum Teil eventuell sogar blühen, ist das meistens schon die halbe Miete, wenn es um Behaglichkeit oder Wohnlichkeit geht.

In den meisten Wohnungen sind verschieden farbige Wände eine Möglichkeit, die Räume heller und freundlicher zu gestalten. Immer in Abstimmung auf die Möbel kann man dabei verschiedene Farben oder auch Mustertapeten kombinieren. Bei gemieteten Immobilien muss man immer bedenken, dass man den Besitzer vielleicht fragen sollte, ob ihm solche Veränderungen recht sind. In jedem Fall muss man bei seinem Auszug alles wieder in den vorgefundenen Zustand bringen.

Weitere heimelige Atmosphäre in Wohnungen wird durch stimmungsvolle Lichter, Kerzen und andere Dekorationen erreicht. Spiegel vergrößern die Wohnräume, Raumteiler verkleinern optisch zu große Zimmer. Viele verschiedene Tricks lassen die Wohnungen – ob nun eigene oder gemietete Immobilien – schöner wirken. Und dabei muss man oft gar nicht so tief in die Tasche greifen, denn die meisten Accessoires sind nicht teuer, und können nach und nach angeschafft werden.

Auch außen kann man seine Immobilie mit den verschiedensten Dekorationen freundlich und einladend aussehen lassen. Ein belebter und bepflanzter Gartenteich macht jeden Garten zum Hingucker – im Gegensatz zu verwildertem Rasen. Genauso Vogeltränken, einen gemauerten Grill und nette Blumen-Steinbeete lassen sich oft mit wenigen Mitteln selber anlegen. Durch einen schön angelegten Garten zur Wohnung zu gelangen, macht den Gesamteindruck einfach schöner.

Wohnungen via Computer gestalten

Mittwoch, November 25th, 2009

Wohnungen zu gestalten hat eine ganze Berufsgruppe erreicht. Die Innenarchitektinnen und Architekten haben es sich zur Aufgabe gemacht, ganze Wohnungen und Häuser zu entwerfen und einzurichten.  Dabei ist es eher die Aufgabe der Architekten, die Immobilien zu planen und die Grundrisse zu entwerfen als diese dann zu dekorieren und einzurichten. Hierfür ist dann die Berufsgruppe  der Innenarchitekten zuständig. Diese beschäftigen sich mit dem Stil der Wohnung oder der gesamten Immobilie. Zum Einrichten zählen sowohl die ideale Raumnutzung, als auch die farbliche Kombination der Möbel und Accessoires.

Viele mögen nun denken, die Innenarchitektur muss die kreativere Aufgabe der beiden Berufszweige sein. Doch dem ist nicht so. Die Architekten sind sehr wohl in Phantasie und gestalterischer Fähigkeit gefordert, denn die Grundrisse von Immobilien und Wohnungen müssen für die Kunden immer ausgefallener sein. Meist übernehmen solche Entwürfe mittlerweile in den großen Architekturbüros die Computer. Man gibt gewisse Daten ein und die idealsten Entwürfe für die Wohnung oder das Haus werden binnen weniger Minuten vom Computer ausgedruckt.

Dass der Computer bei den Innenarchitekten von großem Vorteil sein kann, merkt man ganz schnell. Jede Privatperson kann sich solche Programme besorgen, und dann, nachdem er bestimmte Daten zu den Wohnungen oder zum Haus eingegeben hat, wird genau berechnet, wie die Couch im Wohnzimmer zu stehen hat, oder in welchem Winkel das Bett im Schlafzimmer am vorteilhaftesten platziert werden könnte.

Die Welt der Wohnungen oder Immobilien ist also auch längst von der virtuellen Welt beherrscht. Allerdings mit dem großen Vorteil der Zeitersparnis und Arbeitserleichterung können die Immobilien geplant, eingerichtet oder umgestaltet werden.

Wohnungen sind Heimat und Zuflucht

Sonntag, November 22nd, 2009

Wohnungen bedeuten für die Bewohner oft mehr als nur der Begriff der reinen Unterkunft. Nicht nur das Schlafen, Essen und Wohnen gehören für sie zu ihren Wohnungen. Für diese Menschen ist die Tür zu ihrer Immobilie die Tür zu ihrer ganz privaten Wohlfühloase. Nur hier können sie sich geben, wie sie wirklich sind, stehen nicht unter dem Stress der Arbeit, müssen nicht nach Vorgaben nett und höflich zu fremden Menschen sein, wie im Beruf.

In diesen Wohnungen können solche Menschen endlich den Druck der Arbeit abschütteln, die Freizeit gestalten, und Besuch empfangen, wie sie wollen. Viel Zeit wird mit der Dekoration und der Gestaltung verbracht, denn schließlich will man sich in der Wohnung zu hundert Prozent wohlfühlen. Auch von außen sind diese Immobilien schön anzusehen. Ein adrett gepflegter Garten lädt geradezu zum Verweilen ein; Blumen und vielleicht sogar ein paar Gartenzwerge machen das Bild perfekt.

In den Wohnungen sind viele Bilder von allen Lieben aufgehängt, zwischen Blumenarrangements und anderem Zierrat. Gerade für beruflich stark eingespannte Menschen sind ihre Wohnungen wahre Zufluchtsorte nach dem Stress der Arbeitsstunden. In dieser Heimat muss für sie wirklich alles stimmen. Hier wird sich die Zeit genommen, schöne Essen zuzubereiten, oder auch mit Freunden oder dem Liebsten, mit der Familie oder allein schöne Abende – vielleicht mit einem Glas Wein – zu verbringen. Während der Arbeitszeit werden diese Menschen viele Gedanken zu ihren Wohnungen, die für sie Heim und Zuflucht sind, abschweifen lassen. Feierabend ist für sie erst dann, wenn sie die Haustür ihrer Immobilie hinter sich geschlossen haben, und geborgen in den eigenen vier Wänden ihre Freizeit verbringen können.

Das Haus im weihnachtlichen Glanz

Donnerstag, November 19th, 2009

Weihnachten ist eine Zeit, in der nicht nur die Herzen anders schlagen, sondern auch das Haus ganz anders aussieht. Schon allein die Freude auf den Feierabend, umringt von den Lieben, ist ganz anders, als im Sommer, wenn es hie und da noch im Garten etwas zu tun gibt. Im Winter und gerade in der Weihnachtszeit gibt es viel mehr Kuschelstunden, Spieleabende und TV Runden, als während der warmen Monate. Natürlich muss auch das Haus entsprechend geschmückt werden.

Alles beginnt mit Kerzen. Gebranntes Kind scheut Feuer, also passen wir alle ganz besonders auf, dass hier nichts passieren kann. Schon im Oktober kommen die ersten Kerzen auf den Tisch, das steigert sich dann, bis hin zum Adventskranz. Nach Weihnachten lässt es wieder nach, bis es im Frühling mit dem Kerzenschein wieder einige Monate nahezu ganz vorbei ist. Langsam gesellen sich dann einige winterliche und dann weihnachtliche Dekorationen zu den Kerzen. Dort ein Schneemann, dort ein Nikolaus, diese aber natürlich erst kurz vor dem ersten Advent.

Den Adventskranz bindet meine Schwiegermutter selbst, geschmückt wird er von den Kindern und mir. Vier dicke Kerzen sind jedes Jahr der Mittelpunkt vom Haus, nicht wegen ihrer Eigenschaft als flammende Stimmungsmacher, sondern weil der Teller mit den Plätzchen gleich daneben steht. Nach dem ersten Advent erstrahlt das Haus im Glanz der Lichterketten, zu denen jedes Jahr eine neue dazu kommt. Der krönende Höhepunkt ist natürlich der Weihnachtsbaum, der allerdings nicht mit echten Kerzen bestückt wird. Dieses Gefühl, stolz sein eigenes Haus, sein Heim und seine Burg genießen zu können, ist besonders zu Weihnachten sehr stark.

Wo darf man Immobilien kostenlos inserieren?

Montag, November 16th, 2009

Gibt es irgendwo die Möglichkeit, Immobilien kostenlos inserieren zu können? Sicher. Das Internet ist hierfür eine ganz wichtige Plattform, wo man Immobilien kostenlos inserieren kann. Zahlreiche Immobilienforen ermöglichen es Benutzern, sich anzumelden und dort Immobilien zu kaufen oder auch anzubieten.

Oft findet man auf diesen Seiten sogar Immobilien im Ausland oder sogar Ferienimmobilien, wie Ferienhäuser oder Ferienwohnungen in zahlreichen Urlaubsregionen. Wer hier aktiv eine Immobilie suchen möchte, egal ob ein Haus, ein Grundstück oder nur eine Garage, der kann hier auch das Gesuch für Immobilien kostenlos inserieren. Nun stellt sich allerdings die Frage, wie sich so ein Forum denn trägt, und ob denn wirklich keiner am Kauf von den Gebäuden oder Grundstücken verdient. Nun, als erstes verdient wirklich nur derjenige, der die Immobilien kostenlos inserieren kann. Ihm allein gebührt der komplette Kaufpreis, er muss auch nach einem erfolgreichen Abschluss nichts an den Seitenbetreiber abtreten.

Diese Foren machen sich meistens durch Werbung bezahlt, die auf den Seiten zu finden sind, oder haben ganz private Sponsoren. Weder derjenige, der das Forum betreibt, noch derjenige, der die Kosten dafür übernimmt, wird je einen Cent von den ausgehandelten Kauf- und Verkaufspreisen bekommen. Sogar die Anmeldung in einem dieser Foren ist absolut kostenlos und unverbindlich. Man kann dort also völlig unverbindlich Immobilien kostenlos inserieren oder auch passende Häuser, Wohnungen oder auch Grundstücke finden und kaufen. Aber natürlich ist auch der einfache Austausch mit anderen Immobilienbesitzern über die immer wieder kehrenden Probleme in den verschiedenen Foren möglich. Eine komfortablere Lösung gibt es nicht, und eine billigere wohl auch nicht.

Accessoires fürs schönere Wohnen aus dem dänischen Bettenhaus

Freitag, November 13th, 2009

Jeder will, entsprechend seinem Portemonnaie und seinem Geschmack, so schön, wie möglich wohnen. Wer der Meinung ist, ein dänisches Bettenhaus verkauft nur Betten, irrt sich gewaltig. Neben den vielen Betten in unterschiedlichsten Ausführungen verkauft ein dänisches Bettenhaus auch viele Wohnaccessoires. So gibt es zum Bett auch die passenden Lampen und Bettvorleger, damit alles zusammen harmoniert. Natürlich kann man auch gleich die passende Bettwäsche mitnehmen, wenn man sich ein neues Doppelbett kauft.

Wohnaccessoires gibt es genügend, egal für welches Zimmer man etwas sucht: Kissen für das Sofa oder einen Teppich unter den Tisch. Geht man in ein dänisches Bettenhaus, braucht man nicht lange suchen, bis man fündig wird. Auf seinem Rundgang durch ein dänisches Bettenhaus bekommt man viele Anregungen und Tipps zum dekorieren. Der eine oder andere versucht dann bestimmt, diese Vorschläge daheim in die Tat umzusetzen.

Es gibt auch Dekorationsartikel die sich als Geschenk eignen, wie zum Beispiel Bilder oder Vasen. Wer mit der Einrichtung seiner Küche noch nicht fertig ist, findet in einem dänischen Bettenhaus bestimmt was er sucht. Ob es nun eine Eckbank ist, oder einfach nur ein paar Teller oder Gläser. Zwischen den ganzen Betten stehen auch viele Regale oder Kommoden, die in der ganzen Wohnung verwendet werden können. Es lohnt sich allemal, gemütlich durch ein dänisches Bettenhaus zu schlendern.

In der Weihnachtszeit ist es besonders schön, so ein dänisches Bettenhaus zu besuchen, denn für die Weihnachtszeit ist alles festlich geschmückt. Überall glitzert und funkelt es. Da werden Kinderaugen ganz groß - ein Erlebnis für groß und klein. Vielleicht entdeckt man ja ein neues Wohnaccessoire für sein Schlafzimmer. Möglichkeiten gibt es ja viele, sein Schlafzimmer zu dekorieren.

Eine Nanny muss ins Haus

Dienstag, November 10th, 2009

Manchmal gibt es Situationen, in denen man nicht so handeln kann, wie man es will. Eine Nanny musste ins Haus, weil ich ins Krankenhaus und anschließend auf Kur musste. Mein Mann konnte aus seinen beruflichen Verpflichtungen nicht herauskommen; meinen Eltern und Schwiegereltern kann man die Kinder samt Haushalt und allen Verpflichtungen rund um Hausaufgaben, Haus und Garten nicht mehr vollkommen zumuten. Da ich schon allein mit einem mehrwöchigen Aufenthalt im Krankenhaus zu rechnen hatte und auch die Kur nicht unter drei Wochen zu erledigen war, musste schnell und baldmöglichst eine Nanny gefunden werden, die mein Vertrauen erzielen konnte, der ich meine Kinder und mein Leben für diese Zeit übergeben konnte.

Über die Krankenkasse bekamen wir einige Adressen, aber natürlich wollten wir niemanden völlig Fremden ins Haus holen. Wir veranstalteten eine Art Casting, in welchem wir Sympathie, Kompetenz und auch die Reaktion der Kinder testeten. Kochen sollte sie können, aber auch nett und ein Kumpel sein. Mir war zudem wichtig, dass sie verheiratet war, und nicht die Absicht haben könnte, sich meinen Mann zu schnappen. Man weiß ja nie. Eine Kandidatin war uns allen gleich vom ersten Moment an sympathisch. Allerdings konnte sie nur unter einer Bedingung als Nanny in unser Haus kommen. Sie wollte ihr Baby mitbringen. Das war natürlich kein Problem.

Es funktionierte, bis auf einige Pannen, die nun einmal passieren, alles reibungslos. Meine Mutter und meine Schwiegermutter überhäuften unsere Nanny mit guten Ratschlägen und Hilfsangeboten, so dass sie mir aus der Ferne schon bald leid tat. Maria wurde eine gute Freundin der Familie. Sie steht nun auch nach der Zeit, die ich von zu Haus weg war, als Babysitter zur Verfügung. Es ist gut, einen Menschen zu haben, auf den man sich verlassen kann.

Reinlichkeit in einer Wohnung

Samstag, November 7th, 2009

Schon in der alten Wohnung war es so, und auch im neuen Haus hat sich daran nichts geändert: Ich möchte eine saubere, aber nicht sterile Wohnung. Ich habe kein Problem damit, wenn ich es am Abend einmal nicht schaffe, die Kinderzimmer noch auf Hochglanz zu bringen. Auch, wenn vielleicht die letzte Teetasse des Abends noch in der Küche steht, ist das nicht gleich ein Weltuntergang. Auch, seitdem wir unseren Hund haben, gehören Desinfektionsmittel nicht zur Putzmittel Ausstattung meiner Wohnung. Sicher müssen wir seither öfters einmal nasse Pfotenabdrücke wegwischen, doch ich sehe es nicht ein, die Wohnung zu einem Krankenhaus umzufunktionieren, und den ganzen Tag nur mit dem Putzlappen durchs Haus zu rasen.

Man kennt sich ja gar nicht mehr aus, wie man vorgehen soll: In der Werbung erzählen sie nur noch von Superreinigern, die alles perfekt bakterien- und schmutzfrei machen. Gut, in welcher Wohnung sieht es wirklich so dreckig aus, wie in den Spots, in denen bewiesen werden soll, wie gut die verschiedenen Putzmittel doch sind? Wer hat schon fingerdick eingebrannte Essensreste auf dem Ofen? Eigentlich niemand. Wenn es so aussehen würde, würde ich vielleicht auch mit einem desinfizierenden Mittel ans Werk gehen, um die Wohnung wieder in einen gesundheitlich unbedenklichen Zustand zu bringen. Da aber, so denke ich, die meisten Menschen nicht so leben, weil sie es gar nicht erst so weit kommen lassen, ist das doch alles Humbug. Eine zu sterile Wohnung, hört man ja immer wieder, macht die Menschen anfälliger, wenn sie dann doch einmal mit Schmutz und Bakterien in Kontakt kommen. Sauberkeit und Ordnung in der Wohnung ist wichtig, doch alles im Rahmen des Menschlichen, oder?

Dachlawinen am neuen Haus

Donnerstag, November 5th, 2009

Alles hatten wir bedacht, als wir unser neues Haus geplant hatten, beziehungsweise uns mit dem Architekten unterhielten. Dass wir irgendetwas vergessen würden, war mir eigentlich schon klar, bevor der Bagger anrückte, um mit den Arbeiten zu beginnen. Als das Haus fertig war und der erste Winter ins Land gezogen war, wussten wir dann auch, was wir vergessen hatten. Wir hatten auf dem Dach keine Vorkehrungen getroffen, die ein Herabrutschen von Schnee verhindert hätten. Nach jedem Schneefall krachten einige Dachlawinen herunter, einmal sogar auf das Auto. Am schlimmsten war das Ganze, als es an Weihnachten so richtig schneite und dann einige Tage Frost herrschte. Als dann Tauwetter einsetzte, wurde uns bewusst, dass wir handeln mussten.

Für diesen Winter blieb uns nichts anderes mehr übrig, als Schilder aufzustellen, in manchen Zeiten sogar die Zufahrt zum Hof zu versperren, um keine Besucher in Gefahr zu bringen. Für den nächsten Winter mussten wir Schneefanggitter und Rundlinge aus Holz auf das Dach bringen. In diesem Winter war es zu gefährlich, denn mein Mann traute sich nicht auf das rutschige Dach. Wir informierten uns im Internet, wo man Schneefang Gitter kaufen konnte, die sich selbst montieren ließen, denn immer noch mussten wir sparen, wo es nur geht, um auch Rücklagen für Notfälle zu haben.

Bis zum Herbst des nächsten Jahres war unser Dach gegen den herabrutschenden Schnee gesichert und man konnte wieder zum Haus gehen, ohne, wie Majestix, Angst haben zu müssen, dass einem der Himmel, oder in unserem Fall, eine Menge Eis und Schnee, auf den Kopf fallen könnte.

Geld sparen durch Eigenleistung beim Hausbau

Dienstag, November 3rd, 2009

Neue Nachbarn hatten sich fast unmittelbar neben unserem Haus angekündigt. Noch war der erste Spatenstich nicht vollbracht, da führten wir mit diesen Menschen schon Gespräche über den Hausbau. Als Eigentümer einer Immobilie ist es wohl Schicksal, immer wieder über die Bauphase zu reden, zu diskutieren, zu überlegen, was man hätte besser machen, wo man hätte sparen können. Wir hatten, dank Vater, Schwiegervater und meinem Mann, einige Dinge in Eigenleistung erbracht, was auf der einen Seite der angeschlagenen Situation durch die Immobilien Finanzierung zu Gute kam, auf der anderen Seite aber auch Stress und Probleme machte. Eigenleistung sollte man wirklich nur dann erbringen, wenn man auch etwas von der Thematik Hausbau versteht; es sei denn, man stellt sich als Hilfsarbeiter für die kompetenten Facharbeiter zur Verfügung, um am Stundenlohn für dieselben zu sparen.

Noch heute denke ich daran, was für ein Stress es war, nach der eigentlichen Arbeit noch auf die Baustelle vom neuen Haus zu fahren. Die Eigenleistung wurde manchmal eigentlich zur Selbstüberschätzung, denn viele Sachen gingen dann doch nicht so leicht von der Hand, wie sich die Männer das vorgestellt hatten. Die Schlitze, die die Elektriker in die Mauern geschlagen und gefräst hatten, um die Kabel zu verlegen, sollten zugemauert beziehungsweise verputzt werden. Das klingt leicht, doch schon beim Anrühren von Putz und Zuschneiden der Steine ergeben sich, wie wir bitter erfahren mussten, die ersten Probleme für die Laien. Diesen Standpunkt haben mein Mann und ich auch im Gespräch mit den neuen Nachbarn vertreten, die sich nicht sicher waren, ob sie wirklich geeignet sind, um als fachfremde Menschen wirklich eine adäquate und lohnende Eigenleistung erbringen zu können.