Hausbesitzer: Die Ausgaben nehmen kein Ende
Samstag, Oktober 10th, 2009Als Hausbesitzer hat man es sicher nicht leicht. Schon die Immobilien Finanzierung ist ein Thema, bei dem man gut überlegen sollte, auf was man sich nun einlässt, oder nicht. Aber auch, wenn das Eigenheim dann endlich steht, nehmen die Ausgaben einfach kein Ende. Als wir eingezogen waren, wollte die Gemeinde von uns Geld für die Sanierung der Wasserleitungen, die unser Wohngebiet, das noch nicht einmal fertig bebaut war, versorgten. Da waren gleich wieder einige tausend Euro fällig, die wir aber, Gott sei Dank, durch Einsparungen beim Bau noch von der Kreditsumme übrig hatten. Wäre dies nicht der Fall gewesen, wäre gleich ein zusätzlicher, neuer Kredit fällig gewesen, was eine weitere Einschränkung und eine zusätzliche Belastung bedeutet hätte.
Wir mussten von der kleinsten auf die nächstgrößere Mülltonne umstellen, weil wir einfach nicht auskamen, mit dem, was in unserem Haushalt Müll anfiel, im Vergleich zur winzig anmutenden Mülltonne. Auch hier war schnell wieder das monatliche Budget um einige Euro geschmälert. Strom und Wasser mussten wir erst einmal abwarten, aber dass die Pauschale der Abschlagszahlungen nicht ausreichen würde, das war eigentlich schon abzusehen. Dazu kamen Abwassergebühren: Eine Tatsache, an die wir vorher auch nicht gedacht hatten. Natürlich wollten auch die Versicherungen von Jahr zu Jahr mehr Geld, was einfach die Teuerungsrate bedeutete. Dennoch hieß es immer wieder, die Ausgaben zu überprüfen. Schließlich kamen ja auch noch so Nebensächlichkeiten, wie Ausbesserungen von kleineren Baumängeln, wie zum Beispiel dem schiefen, selbst gemachten balkongeländer, und die ersten Renovierungen auf die Liste der Ausgaben. Bisher haben wir es immer geschafft, dass das Geld, das weggespart wurde, für die zum Teil überraschenden Ausgaben reichte. Einmal abwarten, was noch alles auf uns zukommt, bis die eigentliche Immobilien Finanzierung abgeschlossen ist.